Leserbriefe

Abschied von Wolfgang Fliri

Die Fußballfangemeinschaft trauert um Wolfgang Fliri, welcher uns am 18. Dezember völlig unerwartet verlassen hat. Wolfi engagierte sich schon zu Studienzeiten und bis heute unvergessen bei den Soccerholics Austria Wien 1997. „Wuffi“ war dort Gründungsmitglied und Capo der Austria- Fankurve. Obwohl ihm der Abschied schwer fiel, entschloss er sich nach über zehn Jahren nach Naturns zurück zu kommen. Hier war er nicht nur häufig bei Spielen des SSV unterstützend vor Ort, sondern verfolgte die Spiele von Inter Mailand mit vielen alten Weggefährten. Wir durften mit „Katze“ viele Fahrten nach Mailand ins San Siro erleben, Momente die bleiben werden. Wolfi half uns beim Aufbau des Inter Club Naturns unterstützt und agierte viele Jahre als Präsident. Ebenso stand er beruflich vielen innovativen und erfolgreichen Unternehmen vor. Bei der Beerdigung am 22. Dezember verabschiedeten sich die Freunde aus nah und fern. Auch wenn Dein Herz nicht mehr schlägt- in unseren wirst Du weiterleben!

Patrick Tschöll, Inter Club Naturns, 06.01.2019

Zum Artikel „Transparenz und Dialog“ im der Vinschger Nr. 41/2018

Obengenannten informativen Artikel möchte ich bereichern, um einige umweltfreundliche Gedanken, die sich der evangelische Pfarrer Martin Krautwurst aus Meran gemacht hat. Zitat des Pfarrers aus der evangelischen Kirchenzeitung „der i.punkt“ 10./11.2018: „Gott hat uns seine Schöpfung anvertraut. In diesem ‚anvertraut’ steckt das ‚Vertrauen’, das Gott in den Menschen hat! Seit ich hier lebe, gehe ich selber mit auf die Plantage zum Ernten. Das ist ein tolles Gefühl, die Früchte zu pflücken und dabei zu spüren, wie reich uns Gott beschenkt hat. Wenn sich die grünen Obststeigen füllen, dann kommen aber auch Fragen auf, zum Beispiel ob es immer so weiter gehen kann. Dem Boden und den Bäumen wird viel abverlangt, dabei greifen viele Bauern auch zu chemischen Düngemitteln und Pestiziden, um den Ertrag reich und hoch zu halten. Mittlerweile kann ich auf den Plantagen ganz gut unterscheiden, wo Pestizide eingesetzt werden und wo ein Bio-Bauer Hand anlegt und etwas mehr Arbeit hat als andere. Bio-Obst Wenn ich heute von Gästen auf unser Obst angesprochen werde, empfehle ich immer die Bio-Äpfel vorzuziehen, auch wenn sie vielleicht etwas teurer sind und manchmal auch nicht ganz der Euronorm entsprechen. Diese Empfehlung sind wir dem uns anvertrautem Land und der Gesundheit der Menschen schuldig. ‚Nachhaltigkeit’ bezieht sich nicht auf noch größere Ernte mit noch größerem Profit, sondern auch darauf, dass auch Generationen nach uns einen Boden vorfinden, der Wachstum und Gedeihen zulässt und Menschen mit den Früchten des Feldes versorgen.“ Man sieht: christliche Werte sind sogar umweltschonend.

Susanne Clemens-Wurzer, Latsch, 11.12.2018

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