Leserbriefe

Heldentum neu ­denken!

Das Rad der Zeit dreht sich oftmals schneller als uns lieb und recht ist. Vieles ist nicht mehr wie es einmal war. Alles ist ein Kommen und Gehen. Deshalb haben sich immer wieder viele Menschen mit ihrer Heimat, ihren Werten, Lebenssituationen, Problemen usw. auseinandergesetzt und werden sich weiterhin damit auseinandersetzen. Die Geschichte hat in vielerlei Hinsicht sogenannte Helden hervorgebracht, die wir in ehrender Erinnerung behalten sollen. Auf die heutige Zeit bezogen, sind vielleicht jene Menschen kleine Helden, die in Familie, Beruf, Alltagsleben, Ehrenamt ... ihr Bestes geben. Die trotz Schicksalsschläge und schwieriger Lebensbedingungen ihr Leben meistern, und auch jene, die diesen Menschen beistehen. Oft sind es auch jene, die gegen den Strom schwimmen und ihre Überzeugung leben. Es sind vielleicht auch jene, die nicht richten und verurteilen, die auf Kriege, Bomben und Giftgas verzichten, die stattdessen zwischenmenschlich Brücken bauen und an das „Gute“ im Menschen glauben. Es sind wohl auch jene, die sich für Gottes Schöpfung, den Schutz und die Würde menschlichen Lebens, für ein gesundes Heimatbewusstsein und ein friedliches Miteinander stark machen. Daher ist es wohl mehr als angebracht, unzähligen Menschen auf diesem Weg Danke zu sagen!

Raimund Niederfriniger, Tanas, 20.04.0201

Über 100 Mitglieder

Mit Freude teilen wir mit, dass dem am 17. Februar 2017 von 7 Tierliebhabern gegründeten Tierschutzverein „Tiere in Not Südtirol“ bis Ende März 98 Personen als Mitglied beigetreten sind und der Tierschutzverein nunmehr 105 Mitglieder zählt. Der Verein nimmt sich vornehmlich der „Tiere in Not“ an, wie zum Beispiel ausgesetzter, verunfallter, mutterloser Tiere. Diese Tiere pflegen freiwillige Helfer gesund. Daraufhin werden die Tiere ausgewildert oder es wird ein Plätzchen bei tierlieben Menschen gesucht. Seit Bestehen des Vereins haben 7 Katzen, ein Ferkel und ein Kettenhund Hilfe erfahren. Einer Taube konnte leider nicht mehr geholfen werden. Zurzeit ist eine dreifarbige Katze in Pflege, die in Kürze ihre Jungen bekommen wird. Diese Katze ist im Herbst 2016 ausgesetzt worden und sie irrte in Walten, im Passeiertal, von Haus zu Haus. Für Sunny, den einjährigen Hundemischling, der seit seinem Welpenalter an einer schweren Kette hing, suchen wir ein neues, liebes Zuhause als Familienhund. Wir danken allen Mitgliedern und Spendern. Aktuelle Nachrichten über den Verein auf Facebook (www.facebook.com/walter.pichler.351).

Walter Pichler, Vereinspräsident, St. Martin in Passeier, 17.04.2017

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