Leserbriefe

Keine Leserbriefe gefunden

Landesfürstliche Ruine

Die Titelgeschichte „Die landesfürstliche Ruine“ im der Vinschger Nr. 36 habe ich mit großem Interesse gelesen. Ich bin sehr oft - eigentlich am allerliebsten - mit meinem PEDELEC (Fahrrad mit elektr. Schubhilfe) im Vinschgau unterwegs, so wie am 26. Oktober bei herrlich schönem Herbstwetter. Sofern es mir zeitlich möglich ist, wähle ich sehr oft die viel schönere Route nach Prad, über den Sölesweg (Lichtenberg-Agums). Unweigerlich komme ich dabei an der imposanten Burgruine Lichtenberg vorbei und ich bin dieses Jahr auch einmal mit dem Rad bis zur Ruine gefahren. Dieses Bauwerk ist wirklich gewaltig und hinterlässt - bei mir jedenfalls - denselben Eindruck wie das Kloster Marienberg. Mir scheint, im Vinschgau ist man sich über den Wert und die Bedeutung dieser Burganlage leider nicht oder zu wenig bewusst. Untermauert wird diese Tatsache vielleicht auch, dass die Geschichte etwas zu sehr im Dunkeln liegt und es, soweit mir bekannt, verschiedene Versionen gibt über die Bedeutung und das Wirken der damaligen Grafen dieser Burganlage. Hoffen wir, dass mit Hilfe des Herrn Kurt Stecher und aller Interessierten dieser Ruine jene Bedeutung zukommt, die sie sich gewiss verdient. Das wäre nicht nur für den geschichtsträchtigen Vinschgau, sondern für ganz Südtirol ein weitaus wichtiger und wertvoller Beitrag anstelle so manch überflüssiger Polemiken oder Provokationen.

Walter Pöder, Naturns, 29.10.2019

Diese Seite verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Lesen Sie unsere Cookie-Richtlinien für weitere Informationen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden.