Sepp Rinner ist 75

Publiziert in 11 / 2012 - Erschienen am 21. März 2012
Latsch – Aufgetischt wurden Hähnchen, Haxen, Schweinernes und deftige Latscher Wirtschafts­episoden. Geschichtenerzähler war der „Treindler Sepp“, Sepp Rinner (im Bild) aus Latsch, der eben 75 geworden war und der der Macher der Latscher Indu­striezone ist. Einige seiner Mitstreiter hatten zur kleinen, aber stimmungsvollen Feier in den Bierkeller geladen. Heinz Fuchs, um einige Lenze jünger und als Vinschger Vertreter des Industriellenverbandes damals auch schon Strippenzieher, war der Initiator der Feier. Mit dem Zimmerer Adolf Pedross, Bürgermeister Karl Weiss, damals Obmann der Obstgenossenschaft Mivo, und Franz Rinner waren Zeitzeugen dabei, die mit Sepp Rinner, zuerst als Gemeindereferent, dann als Bürgermeister den „Husarenstreich Ausweisung der Gewerbezone Plima-Wiesen“ vor 40 Jahren durchgezogen hatten. Gut gelaunt und ausdrucksstark gestikulierend schilderte der Jubilar den „Jungen“ sein Ringen mit den Bauern, die Begegnungen mit Regionalrat Alfons Benedikter, lachte sich ins Fäustchen, als er vom „Überholen“ der Schlanderser erzählte, und vermittelte den Eindruck von einer Zeit, in der man weniger Vorprojekte brauchte und mehr mit Unternehmergeist vorging. Die Jungen - darunter Gemeindereferent Hermann Raffeiner Kerschbaumer, Hans Tartarotti, Roman Schweitzer, Toni Ennemoser, Thomas Oberhofer, Sepp Wielander , Martin Pinzger, Luis Stecher, Ulli Pedross, Gerd Rinner und Emanuel Pauli – lauschten konzentriert. Da man dem Sepp nicht noch eine weitere Verdiensturkunde zumuten wollte, wurde ihm ein Wellness-Aufenthalt im Ötztal zum Geschenk gemacht.
Günther Schöpf
Günther Schöpf

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