3 Studien zu Pflanzenschutzmitteln

Publiziert in 29 / 2013 - Erschienen am 27. August 2013
Bozen/Vinschgau - Wirken sich Pflanzenschutzmittel auf die menschliche Gesundheit aus? Dieser Frage wird auf Initiative von Gesundheitslandesrat Richard Theiner im Auftrag der Landesregierung in 3 Studien nachgegangen. Theiner möchte, dass eine wissenschaftliche Grundlage für die Diskussion um mögliche langfristige Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln geschaffen wird. Schon im Juni hatte Theiner den Direktor der Laimburg und den Leiter der Umweltmedizin im Sanitätsbetriebes beauftragt, einen Plan auszuarbeiten. Die Landesregierung stimmte dem Vorschlag der Experten zu, 3 Erhebungen zur Langzeitwirkung von Pflanzenschutzmitteln im Obstbau am Beispiel eines Wirkstoffes durchzuführen. Erstellt werden die Studien von der Sektion für Umweltmedizin des Sanitätsbetriebs in Zusammenarbeit mit dem Versuchszentrum Laimburg. 140.000 Euro stehen dafür bereit. Die erste Studie wertet Datenbanken aus, etwa das Tumor­register in Bezug auf Gebiete mit unterschiedlich starker landwirtschaftlicher Nutzung. In den 2 anderen Studien wird nach Rückständen gesucht, z.B. nach Rückständen des Mittels Chlorpyrifos bei 25 Testpersonen. Eine Studie hat Anwender (Bauern) im Auge, wobei Körperproben und auch Proben im Hof- und Wohnbereich genommen werden, die andere Nichtanwender, also Personen, die in landwirtschaftlich genutzten Gebieten wohnen, wobei nach derselben Methode vorgegangen wird. LPA/sepp

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