Die Arbeiten die Errichtung des Dorfs „Hoffnung auf einen besseren Morgen“ für die Ärmsten der Armen außerhalb von Kalkutta haben begonnen.
Die Arbeiten die Errichtung des Dorfs „Hoffnung auf einen besseren Morgen“ für die Ärmsten der Armen außerhalb von Kalkutta haben begonnen.
Die Arbeiten die Errichtung des Dorfs „Hoffnung auf einen besseren Morgen“ für die Ärmsten der Armen außerhalb von Kalkutta haben begonnen.
Die Arbeiten die Errichtung des Dorfs „Hoffnung auf einen besseren Morgen“ für die Ärmsten der Armen außerhalb von Kalkutta haben begonnen.
Petra Theiner

Bau des „Hoffnungsdorfs“ hat begonnen

Publiziert in 20 / 2021 - Erschienen am 10. Juni 2021

Kalkutta - Ende Mai haben die Ausgrabungsarbeiten für die Errichtung des Dorfs „Hoffnung auf einen besseren Morgen“ für die Ärmsten der Armen außerhalb von Kalkutta begonnen. „Es wird alles von Hand gemacht. Bei uns wäre das unvorstellbar. Deshalb wird es einige Zeit brauchen. Die Corona-Krise hat außerdem zu Verzögerungen geführt“, berichtet Petra Theiner aus Prad, die Vorsitzende des Vereins „Hoffnung auf einen besseren Morgen“. Es wird ein Dorf für rund 45 Familien errichtet. Die gesamte Bauzeit ist auf ca. 3 Jahre ausgelegt. Petra: „Mein Verantwortlicher vor Ort sucht die Ärmsten der Armen, also jene, die schon seit Jahren nur unter einer Plane wohnen.“ Alle Menschen in der Umgebung leben ohne Strom und ohne Wasser. Es ist geplant, im Dorf ein Unterrichtszentrum und ein Rechenzentrum zu bauen. Priorität hat die Erziehung der Kinder. Ebenso geplant ist ein Gemeindehaus. Das Wasser wird aus einem Rohrbrunnen geholt. Es dient zum Kochen, Baden und auch für die Tiere. Ziel ist es, ein Selbstversorgungsdorf zu bauen. Das nächste Krankenhaus ist 20 Kilometer entfernt. Auch eine kleine Apotheke soll es geben. Selbsthilfegruppen und einkommensschaffende Tätigkeiten wie Pilzzucht, Korbherstellung und Schneiderarbeiten sollen den Menschen die Möglichkeit bieten, die Familien selbst zu ernähren. Besonders wichtig ist es dem Verein, dass die Menschen ihr Dorf selbst aufbauen. Kühe, Ziegen, Schweine und Hühner sollen dafür sorgen, dass die Menschen nicht Hunger leiden. Eine Genossenschaft der Familien wird im Dorf ein kleines Geschäft führen. Das Dorf entsteht in einem sehr ländlich geprägten Gebiet in einer Entfernung von ca. 200 km von Kalkutta. Die Menschen arbeiten das ganze Jahr über auf den Feldern. Es werden Reis und Gemüse angebaut. Am 2. Juni war Baubeginn. 2 Familien haben ihren Grund bereits händisch ausgehoben. Der Aufruf von Petra: „Liebe Leserinnen und Leser, helft uns, diesen Traum mit den Menschen zu leben. Hoffnung schenken ist ein großes Geschenk. Deshalb heißt mein Verein auch ‚Hoffnung auf einen besseren Morgen’. Ein besonders großer Dank gilt allen Spendern, die uns unterstützen. Trotz Corona konnten wir auch letztes Jahr alle unsere Projekte aufrechterhalten und neue Ziele anpeilen.“ Es wurden z.B. bereits im neuen Jahr ein großer Tiefbrunnen und viele kleinere Brunnen errichtet. Auch ein Ambulanz-Fahrzeug  wurde gekauft. Das Müllkinderprojekt wurde weiterhin finanziert und das Altenprogramm ausgebaut. Für mehrere Monate wurden täglich bis zu 1.000 Essen verteilt. Auch dafür gilt ein großer Dank an die Spender.

So kann man helfen

Der Verein „Hoffnung auf einen besseren Morgen“ (Steuernummer 91063910219) kann auch mit der Zuweisung von 5 Promille der Einkommenssteuer (IRPEF) unterstützt werden. Spendenkonten gibt es bei der Südtiroler Sparkasse (IBAN: IT 59 Q 06045 58720 000000000111 - BIC: CRBZIT2B030) und bei der Raiffeisenkasse Prad-Taufers (IBAN: IT 70 R 08183 58720 000300238210 - SWIFT Code: ZSBIT21027).

Redaktion
Vinschger Sonderausgabe

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