A.R. Hornbacher mit seinem Manifest.
Freilicht-Einblicke in erotische Erinnerungen.

Hautnahes in der „Acker Freiluftgalerie“

Publiziert in 16 / 2025 - Erschienen am 9. September 2025

Latsch - Er hat es wieder getan: Bis Ende September ist sein geerbter Acker im Tieftal zwischen Latsch und Kastelbell zur begehbaren Kunstgalerie geworden. Arthur Rinner Hornbacher wollte auch zum nicht ganz runden Geburtstag ein Lebenszeichen geben. So hat er eben die große Freiluftgalerie vom Jahr 2000 mit Hilfe seiner Kinder und seiner Frau Bernadette zu bescheideneren Dimensionen umgebaut. Unter dem Titel „hautnah“ versucht der Goldrainer Künstler, in 141 Bildern Abschnitte seines einst unsteten Lebens darzustellen. „70 war ich schon; bis zum 80. Geburtstag dauert es noch ein wenig“, meinte er. Geblieben ist eine 4 Mal zu begehende Galerie von 25  Metern mit Bildern zu seinem Lieblingsthema „hautnah“. A.R. Hornbacher wäre nicht A.R. Hornbacher, würde er den unscheinbaren Begriff „hautnahe Bilder“ nicht schlicht und wie zufällig in seiner Ankündigung eingebaut haben. Und zwar mit den Umrissen einer Frau mit entblößtem Oberkörper und dem Sektkübel als Symbol von hemmungsloser Partylaune. So lautet dann sein Manifest: „75 Jahre A.R. Hornbacher hautnahe Bilder in der Acker Freiluftgalerie, Tieftalstraße Nr. 69, zwischen Latsch und Kastelbell vom 1. bis 30. September 2025. Öffnungszeiten täglich von 8 bis 19 Uhr. KFZ-Parkplatz im Acker“.

Günther Schöpf
Günther Schöpf

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