Schritt für Schritt nähert sich der Bau der Umfahrung von Kastelbell-Galsaun der Fertigstellung.

Letzter Fluchtstollen ist durchbrochen

Publiziert in 15 / 2025 - Erschienen am 26. August 2025

Kastelbell /Tschars - Schritt für Schritt nähert sich die Errichtung der Umfahrung Kastelbell-Galsaun der Fertigstellung. Kürzlich erfolgte der Durchbruch des 340 Meter langen und letzten der insgesamt vier Fluchtstollen. „Ein weiterer Schritt nach vorne für die Umfahrung. Wir arbeiten daran, den landschaftlichen Wert der Gegend zu bewahren und die lokale Verkehrssituation nachhaltig zu verbessern“, sagt Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. Die neue, insgesamt 3,36 Kilometer lange Umfahrung wird von Westen kommend kurz vor Schloss Kastelbell beginnen und im Osten auf Höhe der Gewerbezone Galsaun wieder in die bestehende Staatsstraße einmünden. Nachdem dem Abschluss der Vortriebsarbeiten an der Hauptröhre im März 2024 konnte am 31. Juli der letzte Fluchtstollen durchbrochen werden. „Aufgrund der sensiblen geologischen Situation mit historischen Bergsturzmassen musste dabei auf den letzten 100 Metern mit äußerster Vorsicht vorgegangen werden. Die Fluchtstollen weisen einen bedeutend geringeren Querschnitt als die Hauptröhre auf, da sie nur auf Personenrettung ausgelegt sind. Sie können, falls notwendig, aber dennoch auch von Rettungsfahrzeugen befahren werden“, erläutert Augustin Hueber, der stellvertretende Direktor des Landesamts für Straßenbau West. Fast zeitgleich sei die Decke des Westportals betoniert worden. Die Formgebung der neuen Tunnelportale orientiere sich an den terrassierten Steinmauern der Weinberge in der Umgebung und füge sich somit sehr gut in das bestehende Landschaftsbild ein. „Im Tunnel wurden bereits in weiten Teilen die Gehsteige errichtet. Es laufen auch bereits die Arbeiten am Unterbau der neuen Fahrbahn. Die ersten Asphaltierungsarbeiten werden im September in Angriff genommen“, kündigt Johannes Strimmer an, der Direktor des Landesamtes für Straßenbau West. Der Abbau des Hauptbaustellengeländes sowie die Wiederherstellung der Obstwiesen kann voraussichtlich im Oktober beginnen. 

Landespresseamt

Diese Seite verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Lesen Sie unsere Cookie-Richtlinien für weitere Informationen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden.