So sollte die Ferienanlage „Rustic Vacation“ aussehen.

Schülerprojekt: Eine Ferienanlage für Sulden

Publiziert in 23 / 2013 - Erschienen am 19. Juni 2013
Im Rahmen eines Tourismusprojektes der Meraner Fachoberschule „Marie Curie“ beschäftigte sich eine Gruppe mit einer Ferienanlage für Sulden. SULDEN/MERAN - Auch heuer wieder hat eine 4. Klasse der Fachoberschule für Tourismus und Biotechnologie „Marie Curie“ Meran, Fachrichtung Tourismus und Sprachen, im Laufe des Schuljahres in enger Zusammenarbeit mit dem „Touriseum“ und verschiedenen lokalen Betrieben und Institutionen am Projekt „Jugend und Tourismus“, gearbeitet. Unter der Leitung von Andreas Dietl und Piero Di Benedetto wurden erstaunliche Tourismuskonzepte mit interessanten Vorschlägen erarbeitet. Vier Schülerinnen, Juliane Baldauf aus St. Valentin auf der Haide, Lena Volgger aus Sulden, Elisa Kofler aus Laas und Maria Kuen aus Partschins, beschäftigten sich mit einem Konzept für ein nachhaltiges Tourismusresort in Sulden. „Wir haben uns für ein Ferienresort mit einem nachhal­tigen Gesamtkonzept entschieden. Die Ferienanlage beinhaltet acht modern eingerichtete Erdhäuser sowie genügend Platz, um sein eigenes Zelt aufzustellen“, erklärten die Mädchen in ihrer Präsentation. Für das Projekt gründeten sie die fiktive Marketinggesellschaft „Ypsilon“ mit dem Motto „Gut bedacht, ist halb gemacht“. „Back to the roots“ Als Name für die Ferienanlage wählten die Schülerinnen „Rustic Vacation“. Mit dem Resort wolle man die Natur wieder in den Mittelpunkt stellen. Die Konzept­idee habe das Motto „Back to the roots“. Ein Ferienresort, erbaut aus nachhaltigen Naturmateria­lien und ausgefallener Architektur der Baum- und Erdhäuser, sollen die Touristen überzeugen. „Unsere Gäste sollen in mitten von Bäumen und Bergen die frische Luft genießen und unsere verschiedenen Angebote der Freizeitgestaltung nutzen“, waren sich die Vier einig. „Luxushotels sind von gestern, ab heute wird in Baum- und Erdhäusern übernachtet“, betonten sie. Der Wohlstand werde abgelegt, der Alltag vergessen und die Abenteuer in den Vordergrund gestellt. Den Urlaubern solle dabei nicht das Standardprogramm geboten werden, „sondern etwas Extravagantes, für besondere Anlässe mit viel Action“. Dies alles im Einklang mit der Natur, „denn gute Luft macht gute Laune“. Die Schülerinnen analysierten den Standort Sulden und dessen Umfeld. Ganz im Stile eines professionellen Unternehmens führten die Mädchen eine Umfrage unter Einheimischen und Touristen durch. „Generell findet der Großteil, dass ein derartiges Ferienresort eine gute Idee wäre“, so das Fazit. Laut den Befragten sollte ein derartiges Ressort unter anderem Restaurant, Diskothek, Schwimmteich, Parkplatz, Spielplatz und vieles mehr enthalten. In Zusammenarbeit mit dem Glurnser Architekten Günther Fritz erstellten die Mädchen erste Pläne für das Resort. „So eine Ferienanlage würde in Südtirol großen Zulauf haben“, befanden die Schülerinnen abschließend. MICHAEL ANDRES
Michael Andres
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Vinschger Sonderausgabe

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