Virtueller „Kuchen“ ist verteilt

Publiziert in 27 / 2013 - Erschienen am 24. Juli 2013
Mals/Taufers - Bis kurz vor der Sitzung des Malser Gemeinderates am 17. Juli war intensiv darüber verhandelt wurden, wer und in welchem Ausmaß an der „Konsortialgesellschaft Rambach“ beteiligt werden soll. BM Ulrich Veith stellte das Ergebnis vor: Mals 35%, Laatsch 9%, Taufers 48%, Schluderns 3% und SEG (Schluderns Glurns Energiegenossenschaft) 5%. Glurns bleibt außen vor, „weil Bürgermeister Erich Wallnöfer hinter unserem Rücken ein eigenes Projekt eingereicht hat. Das war unfair,“ sagte Veith. Der Glurnser Bevölkerung komme man insofern entgegen, als dass auch die SEG beteiligt ist, die auch Glurns versorgt. Der Gemeinderat stimmte der Gründung der „Rambach Konsortial“ und der Satzung mit breiter Mehrheit zu. Egon Alber hatte beanstandet, dass man der Gemeinde Taufers mehr entgegengekommen sei als angebracht. Als Vertreterin der Gemeinde Mals für den ­3-köpfigen Verwaltunsgrat wurde Ruth Zanolin nominiert. Der Tauferer Gemeinderat machte am 18. Juli Stefan Tischler namhaft, änderte die Gemeindesatzung aber insofern ab, als dass in Zukunft auch ein Ratsmitglied nominiert werden kann. Für Laatsch wird Albert Hutter in den Verwaltungsrat entsandt. Bei der Ratssitzung in Taufers gab es teils heftige und kontroverse Diskussionen rund um den Beteiligungsschlüssel. Um die Kraftwerkskonzession ist übrigens erst anzusuchen. Neben Glurns haben auch Private Projekte eingereicht. sepp
Josef Laner
Josef Laner
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