Ein Knick sorgte für Aufsehen.
Die Brücke war erfolgreich auf die Widerlager gesetzt worden.
Auf den Bahnverkehr hat der Vorfall keinen Einfluss.

Zwischenfall bei Brückenbau – Reparatur läuft

Publiziert in 7 / 2026 - Erschienen am 8. April 2026

Laas - Am 24. März war die neue, zwischen 70 und 75 Tonnen schwere Etschbrücke in Laas „platziert“ worden. Erfolgreich wurde dabei die Stahlkonstruktion auf die neuen Widerlager aufgesetzt. Nur wenige Tage später der Schock: Einer der beiden stählernen Obergurte hatte einen Knick bekommen. Die Brücke war Thema in den Medien und zog Schaulustige an. Nun beruhigt die Gemeindeverwaltung von Laas. „Im Zuge der Betonage der Fahrbahnplatte der Etschbrücke ist ein lokales Materialversagen aufgetreten, welches infolge zur geringfügigen Verformung des Richtung Mals gelegenen Fachwerkträgers geführt hat“, stellte Bürgermeisterin Verena Tröger in einer Presseaussendung am 3. April klar. Techniker der Bauleitung und der ausführenden Firmen haben demnach bereits „die für die Wiederherstellung der konstruktiven Sollposition des Fachwerks notwendigen Maßnahmen bestimmt.“ Die Organisation der Arbeiten ist bereits angelaufen. Der ursprüngliche Bauzeitplan solle dadurch nicht beeinträchtigt werden. Auch auf den Bahnverkehr entlang der Strecke Meran-Mals hat der Vorfall keinen Einfluss. Die Brücke soll Ende April bzw. im Mai geöffnet werden.

Michael Andres
Michael Andres

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