Foto: Wanderleiter Gapp Georg/ Biwak Foto: Bernhard Mock

Anspruchsvolle Weiterbildung für Wanderleiter

Landesberufskammer der Berg- und Skiführer übernimmt erstmals besonderen Fortbildungskurs

- Im Auftrag des Landes kümmert sich die Landesberufskammer der Berg- und Skiführer seit vier Jahren um die Organisation der Wanderleiter im Land. Musste zunächst eine einheitliche Ausbildung geschaffen werden, hat die Landesberufskammer nun erstmals eine Weiterbildungswoche für bereits ins Sonderverzeichnis eingetragene Wanderleiter organisiert, und zwar in Kärnten.
Was auf den ersten Blick alltäglich erscheint, sei – wie Bergführerpräsident Kurt Walde formuliert – gleich in doppelter Hinsicht ein Meilenstein in der Entwicklung des Berufs des Wanderleiters in Südtirol. „Erstens ist der Fortbildungskurs ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einer Professionalisierung der Wanderleiterinnen und Wanderleiter in Südtirol“, so Walde. Zweitens ist der Kurs Teil der Ausbildung zum Internationalen Wanderleiter (International Mountain Leader, kurz IML). „Und diese bildet den Grundstein für eine Anerkennung der Südtiroler Wanderleiterinnen und Wanderleiter über die Grenzen hinaus“, so Walde.
So ist es kein Wunder, dass mit Bergführer Bernhard Mock der Ausbildungsleiter der Südtiroler Wanderleiter selbst die Organisation der Fortbildungswoche im Lesachtal in Kärnten übernommen hat. „Wir haben die Kurstage nach den Standards der internationalen Wanderleiter-Organisation UIMLA geplant und durchgeführt, das Programm also auf eine internationale Anerkennung ausgelegt“, so Mock, der ergänzt: „Es war umfangreich, anspruchsvoll und fordernd.“
Davon nicht abschrecken ließen sich 15 Wanderleiterinnen und Wanderleiter, die bereits die vorgeschriebene Ausbildung hinter sich haben und ins von der Landesberufskammer der Berg- und Skiführer geführte Sonderverzeichnis eingetragen sind. Sie mussten sich im Rahmen des Sommermoduls zur IML-Ausbildung mit Erster Hilfe in den Bergen ebenso auseinandersetzen wie mit der Orientierung in weglosem oder der Sicherheit im alpinen Gelände. Auch eine Zweitagestour mit einem „Notbiwak“ auf über 2000 Metern Höhe stand auf dem Programm.

Landesberufskammer der Berg- und Skiführer


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