Arbeitsmarkt Vinschgau im Fokus

Landesrätin Amhof besucht Arbeitsvermittlungszentrum Schlanders und das Werk der HOPPE AG in Laas: "Attraktive Arbeitsplätze sind Ressource für gesamtes Einzugsgebiet"

- Mit dem lokalen Arbeitsmarkt und den Herausforderungen des Personalrecruitings im Vinschgau hat sich Arbeitslandesrätin Magdalena Amhof im Rahmen eines Besuchs im Arbeitsvermittlungszentrum (AVZ) Schlanders und einer Betriebsbesichtigung der HOPPE AG in Laas befasst.

Arbeitsvermittlungszentrum Schlanders hat neue Koordinatorin

Das Arbeitsvermittlungszentrum (AVZ) Schlanders wird seit Dezember 2025 von Katja Reinstadler geleitet, die damit die Nachfolge des langjährigen Koordinators Robert Grünerangetreten hat. Im Rahmen eines Besuchs vor Ort verschaffte sich die Landesrätin einen umfassenden Eindruck von der aktuellen Situation, führte Gespräche mit den Mitarbeitenden und nahm deren Anliegen auf.

"Es ist uns ein Anliegen, die Dienstleistungen der Arbeitsvermittlungszentren weiter zu stärken und konsequent zu professionalisieren. Dafür braucht es nicht nur engagiertes Personal, sondern auch entsprechende Rahmenbedingungen – dazu zählen sowohl geeignete Räumlichkeiten als auch eine leistungsfähige digitale Infrastruktur", betonte die Landesrätin. Insbesondere bezüglich der Räumlichkeiten gelte es, zeitnah Lösungen umzusetzen, die den heutigen Anforderungen gerecht werden.

Im Rahmen des Besuchs besichtigte die Landesrätin auch das Unternehmen HOPPE: Sie ist mit derzeit rund 500 Beschäftigten an den Standorten Lana, Schluderns und Laas der größteArbeitgeber im Vinschgau und zeichnet sich unter anderem durch ihre familienfreundliche Personalpolitik aus. Als erster Betrieb im Land hat sie alle Phasen des Audits familieundberuf durchlaufen und 2004 das entsprechende Zertifikat erhalten.

"Attraktive Arbeitsplätze sind nicht nur ein Wettbewerbsvorteil für das einzelne Unternehmen, sondern für das ganze Gebiet, da sie entscheidend dazu beitragen, Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden. Für den ländlichen Raum bedeutet das auch kurze Pendelzeiten und mehr Lebensqualität", betonte die Landesrätin.

Vorbildlich im Bereich Integration

Auch hinsichtlich der Integration von Menschen mit Behinderung in den Arbeitsmarkt ist das Unternehmen HOPPE Vorreiter. Einerseits haben mehrere Menschen mit Behinderung im Betrieb einen stabilen Arbeitsplatz gefunden. Andererseits wurde innerhalb der Produktionsstätte in Laas eine Insel mit einer geschützten Werkstatt eingerichtet, die von der Lebenshilfe betreut wird. Dort wird die gesellschaftliche Teilhabe auch jenen Menschen mit Behinderung garantiert, die nicht in den Arbeitsmarkt integriert werden können. 

LPA/red/pir

Zum Newsarchiv

Diese Seite verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Lesen Sie unsere Cookie-Richtlinien für weitere Informationen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden.