Conterganopfer gesucht

Martina Rabensteiner sucht Südtiroler Zeitzeugen, die sich an diesen Contergan-Skandal erinnern oder selbst zu einem Opfer dieses Schlafmittels geworden sind.

- Als harmloses Schlaf- und Beruhigungsmittel präsentierte die Pharmafirma Grünenthal 1957 ihr neu entwickeltes Contergan bzw. Thalidomid. Doch das angeblich sogar für Säuglinge und Schwangere geeignete Medikament hatte verheerende Nebenwirkungen: Weltweit wurden über 10.000 Kinder mit schwersten Fehlbildungen geboren. Martina Rabensteiner, Doktorandin der Zeitgeschichte, sucht für ihre Doktorarbeit an der Universität Innsbruck Südtiroler Zeitzeugen, die sich an diesen Contergan-Skandal erinnern oder selbst zu einem Opfer dieses Schlafmittels geworden sind. Geschädigte können in Italien nämlich noch Schadensersatz einklagen. Wer etwas dazu weiß oder jemanden kennt, kann sich per Email martl90@hotmail.com oder telefonisch unter der Nummer +39 329 75 50 002 melden.

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