Messner zu ASTAT-Daten: Prävention bleibt Schlüssel für Gesundheit

Neue ASTAT-Daten zeigen eine insgesamt gute gesundheitliche Lage in Südtirol - Landesrat Hubert Messner sieht darin Bestätigung und Auftrag, Prävention und wohnortnahe Versorgung weiter zu stärken

- ­Die Selbsteinschätzung der Gesundheit fällt in Südtirol sehr positiv aus, wie neue Daten des Landesinstituts für Statistik ASTAT zur Gesundheit in Südtirol für 2024 zeigen. 81 Prozent der Erwachsenen geben an, sich in guter oder sehr guter gesundheitlicher Verfassung zu befinden. Damit liegt Südtirol deutlich über dem gesamtstaatlichen Durchschnitt von 65 Prozent. "Diese Zahlen zeigen, dass die Lebensqualität und dieGesundheitsversorgung im Land funktionieren. Gleichzeitig erinnern sie uns daran, wie wichtig es ist, Gesundheit möglichst lange zu erhalten. Prävention bleibt deshalb weiterhin ein zentraler Schwerpunkt unserer Gesundheitspolitik", sagt Gesundheitslandesrat Hubert Messner. "Unser Ziel bleibt klar: Wir wollen Gesundheit nahe zu den Menschen bringen, die Dienste gut vernetzen und gleichzeitig verhindern, dass Krankheiten überhaupt entstehen", sagt Messner. Ein wichtiger Faktor dafür ist Bewegung. Laut ASTAT treiben 42 Prozent der Erwachsenen regelmäßig Sport, weitere 16 Prozent zumindest gelegentlich. 15 Prozent der Bevölkerung bewegen sich hingegen weder sportlich noch körperlich aktiv. "Bewegung ist eine der wirksamsten Formen der Vorsorge. Deshalb investieren wir weiter in Gesundheitsförderungund Programme, die Menschen jeden Alters zu mehr Bewegung motivieren", betont der Landesrat. Nach Ostern starte dazu auch eine breit angelegte Sensibilisierungskampagne, kündigt Messner an. Die Daten zeigen nämlich auch, dass gesundheitliche Risiken weiterhin vorhanden sind. So sind 31 Prozent der Erwachsenen übergewichtig und 8 Prozent fettleibig. Besonders im höheren Alter nehmen diese Werte zu. "Gerade hier müssen Prävention, Ernährungskompetenz und Bewegung noch stärker zusammenspielen. Gesundheitsförderung beginnt im Alltag und in der Gemeinde", sagt Messner. Auch beim Gesundheitsverhalten junger Menschen sieht der Landesrat Handlungsbedarf. 18 Prozent der Erwachsenen geben an, im Laufe eines Jahres zumindest einmal sehr große Mengen Alkohol auf einmal konsumiert zu haben. In der Altersgruppe der 18- bis 39-Jährigen betrifft dies sogar 31 Prozent. "Diese Zahlen nehmen wir sehr ernst. Wir setzen deshalb verstärkt auf Aufklärung, Prävention und Zusammenarbeit mit Schulen, Gemeinden und Vereinen", erklärt Messner.

LPA/san

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