Recht auf psychische Gesundheit und Basispsycholog:innen? Von der Mehrheit abgelehnt!

Der IV. Gesetzgebungsausschuss des Südtiroler Landtages hat sich heute mit dem Gesetzentwurf „Einrichtung eines Dienstes für Basispsychologie“ befasst. Der Entwurf sieht die Einführung von Basispsycholog:innen vor. Diese hat sich bereits in mehreren anderen Regionen Italiens erfolgreich etabliert.

- Ein niederschwelliger Zugang zu psychologischer Grundversorgung ist heute wichtiger denn je. Viele Menschen stehen unter wachsendem psychischem Druck, während Wartezeiten oft noch zu lang sind. Basispsycholog:innen könnten hier frühzeitig Unterstützung bieten, Belastungen abfangen und langfristig auch das Gesundheitssystem entlasten. Umso bedauerlicher ist es, dass diese wichtige Gelegenheit heute nicht genutzt wurde. Dagegen gestimmt haben SVP und Fratelli d’Italia. Die Einführung eines solchen Dienstes wäre ein entscheidender Schritt hin zu mehr Chancengleichheit in der Gesundheitsversorgung und zu einer stärkeren Prävention im Bereich der psychischen Gesundheit gewesen. „Das Recht auf psychische Gesundheit darf nicht vom Einkommen abhängig sein und muss als Teil der Grundversorgung gewährleistet werden. Wir werden weiter dranbleiben, um den Gesetzentwurf in den Landtag zu bringen, damit „Basispsychologie für alle“ Realität wird, so der Erstunterzeichner des Gesetzentwurfes und Mitglied des vierten Gesetzgebungsausschusses Zeno Oberkofler.

 Grüne Fraktion

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