Verantwortung teilen – Familien in den ersten Lebensjahren stärken

Eltern-Kind-Zentren stärken Familien – gemeinsamer Einsatz von Land, Gemeinden und Trägern notwendig Bozen, Heute trafen sich Landesrätin Rosmarie Pamer, der Präsident des Gemeindenverbandes Dominik Oberstaller sowie Vertreterinnen des Netzwerks der Eltern-Kind-Zentren (Elkis) zu einem konstruktiven Austausch. Ziel des Gesprächs war es, ein gemeinsames Verständnis dafür zu entwickeln, wie frühe Unterstützung fü

- Eltern-Kind-Zentren bieten Familien unkompliziert und niederschwellig Unterstützung, noch bevor Belastungen entstehen. Damit stärken sie die Familien von Anfang an und entlasten gleichzeitig langfristig auch die Gemeinden. Wo Eltern sich willkommen fühlen, bleibt eine Gemeinde lebendig Eltern-Kind-Zentren fördern Begegnung, Integration und soziale Netze in der Gemeinde. Sie binden junge Familien, stärken Ehrenamt und Zusammenhalt und tragen wesentlich zur Attraktivität von Gemeinden als familienfreundliche Lebensräume bei.

Verantwortung klar teilen

Ein zentrales Ergebnis des Gesprächs war die gemeinsame Überzeugung, dass frühe Unterstützung dann wirkt, wenn Verantwortung auf allen Ebenen geteilt wird – von Land, Gemeinden und den Eltern-Kind-Zentren selbst. Planungssicherheit und klare Zuständigkeiten erhöhen die Qualität der Angebote und entlasten die kommunale Ebene. Landesrätin Pamer betonte: „Wir müssen die Bedürfnisse von Familien ernst nehmen und ihnen als verlässlicher Partner zur Seite stehen – nicht nur punktuell, sondern von Anfang an. Dafür braucht es eine enge Zusammenarbeit zwischen Land und Gemeinden, damit wir nachhaltige und verlässliche Unterstützungsangebote schaffen können.“ Der Gemeindenverband übernimmt dabei eine wichtige Vermittlerrolle, um in weiteren Gesprächen tragfähige Lösungen zwischen Land, Gemeinden und Trägern zu entwickeln.

Gemeinsame Gespräche zu Finanzierung, Infrastruktur und Weiterentwicklung

Die Beteiligten sind sich einig: Um die Arbeit der Eltern-Kind-Zentren langfristig zu sichern, ist gemeinsamer Einsatz notwendig. In den kommenden Gesprächen wird diskutiert, wie Finanzierung, Bereitstellung von Infrastruktur und die fachliche Weiterentwicklung dieses wichtigen Angebotsbereichs gestaltet werden können. Netzwerk-Präsidentin Sandra Moszner unterstrich: „Gemeinsame Verantwortung heißt für uns nicht mehr Bürokratie, sondern Klarheit. Jede Ebene bringt das ein, was sie gut kann – so entsteht frühe Unterstützung, die Familien wirklich erreicht und Gemeinden nachhaltig stärkt.“ Das heutige Treffen markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer gemeinschaftlich getragenen Infrastruktur für Familien mit kleinen Kindern, die in den nächsten Monaten konkret weiterentwickelt wird.

Elki

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