Beim Besuch in der HOPPE in Laas: Die Arbeits-Landesrätin Magdalena Amhof und Mitarbeitende ihres Ressorts bei der Führung durch den Produktionsbetrieb.
Landesrätin Magdalena Amhof (5. von rechts) mit dem Team des Arbeitsvermittlungszentrums Schlanders und Mitarbeitenden des Ressorts.

„Attraktive Arbeitsplätze sind wichtige Ressource“

Publiziert in 8 / 2026 - Erschienen am 21. April 2026

Schlanders/Laas - Mit dem Arbeitsmarkt im Vinschgau und den Herausforderungen der Personalrekrutierung befasste sich die Arbeits-Landesrätin Magdalena Amhof unlängst im Rahmen eines Besuchs im Arbeitsvermittlungszentrum (AVZ) Schlanders und einer Betriebsbesichtigung im Unternehmen HOPPE in Laas. Das AVZ Schlanders wird seit Dezember 2025 von Katja Reinstadler geleitet. Sie trat die Nachfolge des langjährigen Koordinators Robert Grüner an. Beim Besuch verschaffte sich die Landesrätin einen Eindruck von der aktuellen Situation, führte Gespräche mit den Mitarbeitenden und nahm deren Anliegen auf. Amhof: „Es ist uns ein Anliegen, die Dienstleistungen der Arbeitsvermittlungszentren weiter zu stärken und zu professionalisieren. Dafür braucht es nicht nur engagiertes Personal, sondern auch entsprechende Rahmenbedingungen und dazu zählen sowohl geeignete Räume als auch eine leistungsfähige digitale Infrastruktur.“ Speziell bezüglich der Räumlichkeiten gelte es, zeitnah Lösungen umzusetzen, die den heutigen Anforderungen gerecht werden.

HOPPE: Rund 500 Beschäftigte

Auch dem Unternehmen HOPPE stattete die Landerätin einen Besuch ab. Mit derzeit rund 500 Beschäftigten an den Standorten Lana, Schluderns und Laas ist HOPPE der größte Arbeitgeber im Vinschgau und zeichnet sich unter anderem durch ihre familienfreundliche Personalpolitik aus.
Als erster Betrieb im Land hat HOPPE alle Phasen des Audits familieundberuf durchlaufen und 2004 das entsprechende Zertifikat erhalten. Amhof: „Attraktive Arbeitsplätze sind nicht nur ein Wettbewerbsvorteil für das einzelne Unternehmen, sondern für das ganze Gebiet, da sie entscheidend dazu beitragen, Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden. Für den ländlichen Raum bedeutet das auch kurze Pendelzeiten und mehr Lebensqualität.“ Auch hinsichtlich der Integration von Menschen mit Behinderung in den Arbeitsmarkt ist
HOPPE Vorreiter. Einerseits haben mehrere Menschen mit Behinderung im Betrieb einen stabilen Arbeitsplatz gefunden und andererseits wurde innerhalb der Produktionsstätte in Laas eine Insel mit einer geschützten Werkstatt eingerichtet, die von der Lebenshilfe betreut wird. Dort wird die gesellschaftliche Teilhabe auch jenen Menschen mit Behinderung garantiert, die nicht in den Arbeitsmarkt integriert werden können.

Redaktion

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