Die Aktivisten aus Südtirol und Österreich mit Markus Sprenger (Bildmitte).

Austauschtreffen am Lebenshof Magmir

Publiziert in 20 / 2026 - Erschienen am 3. November 2026

St. Valentin a.d.H. - Aktivisten der LAV Bozen, des VGT (Verein gegen Tierfabriken) und von „The Marker“ (Verein für Publikationen zu Tier- und Umweltschutz) aus Österreich besichtigten kürzlich den Lebenshof für Nutz- und Haustiere Magmir in St. Valentin auf der Haide. Dort kümmern sich Markus Sprenger und seine Familie um zahlreiche sogenannte Nutztiere, die aus schwierigen Lebenssituationen gerettet wurden. „Sie bieten ihnen Schutz und eine neue Lebensperspektive“, heißt es in einer Pressemitteilung. Auf dem Lebenshof leben derzeit rund 40 Kühe und Stiere, etwa 20 Ziegen und rund 20 Schafe sowie weitere Kleintiere. „Tierliebhabende Menschen, die gerne eine Patenschaft für behütete Tiere übernehmen möchten, können sich gerne direkt an den Lebenshof Magmir in St. Valentin auf der Haide wenden“, heißt es weiter. Die Tierschützer und Tierrechtsaktivisten aus Südtirol und Österreich nutzten das Treffen, „um einen Ort kennenzulernen, an dem Tiere aufgenommen und betreut werden. Es war auch eine gute und wichtige Gelegenheit, um sich persönlich kennenzulernen und neue Verbindungen zwischen den verschiedenen Organisationen länderübergreifend zu knüpfen.“ Sehr interessant und lehrreich seien der Erfahrungsaustausch sowie die Berichte über das gemeinsame Engagement für den Tierschutz gewesen. „Gleichzeitig wurden damit die Grundlagen für zukünftige Kooperationen geschaffen.“ Die LAV Bozen konnte in letzter Zeit erfreulichen Zuspruch verzeichnen: „So gibt es auch im Vinschgau mehrere aktive Mitglieder dieser nationalen Tierschutzorganisation, die in ganz Italien regionale Sektionen und Gruppen betreut. Personen, welche sich für den Tierschutz und die Tierrechte einsetzen möchten, können sich bei der LAV Bozen (E-Mail: lav.bolzano@lav.it; Tel. 340 27 26 207) melden.“

Redaktion

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