Silvia Stecher bettete ihre Ausführungen über St. Benedikt gekonnt in den geschichtlichen und religiösen Kontext des Obervinschgaus ein.

Das Juwel aller romanischen Kirchen

Publiziert in 14 / 2014 - Erschienen am 16. April 2014
Vom reichhaltigen Kultur- und Freizeitangebot im Vinschgau und im Meraner Land konnten sich vom 31. März bis 13. April Gastgeber und Mitarbeiter überzeugen. Mit der gemeinsamen Veranstaltungsreihe „Zeit und Raum für Gastgeber“ trafen Vinschgau Marketing und die Marketinggesellschaft ­Meran (MGM) erneut ins Schwarze. Über 60 Kirchen, Museen, Kunstgalerien, Natur- und Nationalparkhäuser, Schlösser, Burgen und Freizeiteinrichtungen sowie Kulturstätten in der Schweiz und in Österreich öffneten ihre Tore, darunter 15 Museen und Kultureinrichtungen im Vinschgau. Den insgesamt über 300 Teilnehmern bot sich auch die Gelegenheit, einander kennen zu lernen und auszutauschen. Das war z.B. auch bei der Führung durch die St. Benediktskirche in Mals der Fall. „St. Benedikt ist das Juwel aller romanischen Kirchen“, sagte Silvia Stecher. Die Kirche stammt aus der Zeit Karls des Großen, dessen 1200. Todestag heuer begangen wird. Die Apsis- und die Nordwand gehen auf die Karolingerzeit zurück. Einige Freskenfragmente an der Nordwand zeigen Darstellungen von der Bekehrung des Paulus und Szenen aus dem Leben des Hl. Benedikt. Während der Herrschaft von Joseph II. wurde die Kirche entweiht. 1964 wurde sie zum letzten Mal grundsaniert. Selbst der Vinschgau Marketing Direktor-Kurt Sagmeister, der aus Mals stammt, war von den Ausführungen überrascht: „Erst jetzt ist mir so richtig bewusst geworden, welch großen Schatz wir allein schon mit St. Benedikt haben.“
Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

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