Valeria Visintainer, die am 13. November 104 Jahre alt wird, trug mit kräftiger Stimme einige Gedicht vor.

„Ins geat’s do guat“

Publiziert in 34 / 2014 - Erschienen am 1. Oktober 2014
Umgebautes und erweitertes Bürgerheim gesegnet und offiziell eröffnet Vom Sommer 2010 bis zum Dezember 2013 wurde das Bürgerheim in Schlanders baulich umgestaltet und mit einem Neubau erweitert. Gesegnet und feierlich seiner Bestimmung übergeben wurde das neugestaltete Bürgerheim am 25. September, dem Tag des Heiligen Niklaus von Flüe, dem Schutzpatron des Heims. „Wir haben jetzt ein modernes, funktionelles und den heutigen Ansprüchen voll entsprechendes Heim mit 88 Betten, einer Tagesklinik und einer Seniorenmensa“, freute sich Präsidentin Monika Wellenzohn. „Wir wollen ein offenes Haus sein, in dem sich die Bewohner wohlfühlen“, sagte die Präsidentin. Das Motto der Eröffnungsfeier „Wert finden – Wert schätzen – Wert schöpfen“ sei ganz bewusst gewählt worden und entspreche dem Leitbild des Heims. Die Präsidentin dankte allen Heimgästen, dem gesamten Mitarbeiterstab mit Direktor Christof Tumler an der Spitze, allen Freiwilligen sowie der früheren und jetzigen Gemeindeverwaltung, ganz besonders dem früheren Bürgermeister Johann Wallnöfer, seinem Nachfolger Dieter Pinggera, der Vizebürgermeisterin Monika Holzner Wunderer und dem Referenten Heinrich Fliri. Weiters dankte sie der früheren Heimverwaltung mit dem ehemaligen Präsidenten Christoph Schuster, allen Mitgliedern des derzeitigen Verwaltungsrates, allen Planern, Technikern und Firmen, den Sponsoren, den Nachbarn der Baustelle, dem Landesrat Richard Theiner für seinen besonderen Einsatz und ­allen, die zum Gelingen des großen Vorhabens beigetragen haben. Erfreut gab sich Wellenzohn, dass sowohl die Zeitvorgaben als auch die Projektkosten eingehalten werden konnten. Die Gesamtkosten bezifferte BM Dieter Pinggera mit ca. 13,7 Mio. Euro, wobei die Ausgaben für die Tiefgarage sowie die Kosten für die vorübergehende Unterbringung von 48 Heimgästen im alten „Martinsheim“ in Mals während der Bauphase inbegriffen sind. Pinggera sprach von einem „Juwel“, das in Schlanders geschaffen worden sei. Richard Theiner freute sich über das „gelungene Werk“. Es sei eine Verpflichtung von uns allen, einen Beitrag für ein würdiges Altern unserer Mitbürger zu leisten. 8 Betten im Bürgerheim sind ­übrigens für die Gemeinde Martell reserviert Den kirchlichen Segen erteilte Dekan Josef Mair im Anschluss an einen Gottesdient. Mair erinnerte an das Leben und Wirken des Schweizer Einsiedlers, Asketen und Mystikers Niklaus von Flüe. Mitgestaltet wurde die Feier, zu der viele Ehrengäste aus nah und fern gekommen waren, vom Kirchenchor Schlanders und Bläsern der Bürgerkapelle. Das Buffet war in Zusammenarbeit mit der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Kortsch vorbereitet worden. Auf die Frage, wie das Leben im Bürgerheim ist, meinte ein Bewohner: „„Ins geat’s do guat“.
Josef Laner
Josef Laner

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