Einige der teilnehmenden Jugendlichen mit Jugendarbeiterin Evelyn Spechtenhauser und Gemeindereferentin Barbara Wieser Pratzner (rechts unten).

Junge Naturnser packten wieder an 

Publiziert in 17 / 2025 - Erschienen am 23. September 2025

Naturns - 56 Jugendliche der Jahrgänge 2009 bis 2013 aus den Gemeinden Naturns und Plaus haben in diesem Sommer im Rahmen des Projekts „JuNwa“ in 16 Einrichtungen 1.422 Stunden mitgeholfen. „JuNwa“, was abgekürzt für „Junge Naturnser wollen anpacken“ steht, wurde im Jahr 2011 ins Leben gerufen. Evelyn Spechtenhauser vom JuZe Naturns war für die Organisation und Koordination verantwortlich. Alles habe wiederum reibungslos funktioniert. Die Naturnser Jugendreferentin Barbara Wieser Pratzner unterstrich den Stellenwert der Initiative. „Dieses Projekt liegt mir sehr am Herzen. Ich bin stolz auf euch, dass ihr wieder derart viele Stunden absolviert habt“, lobte sie die jungen Naturnserinnen und Naturnser. Leider gebe es andere Orte in Südtirol, wo derartige Aktionen wieder eingestellt werden mussten aufgrund mangelnder Teilnehmerzahl, erinnerte die Gemeindereferentin. „Das ist in Naturns zum Glück nicht der Fall“, freute sie sich. Die fleißigen Jugendlichen wurden schließlich mit Gutscheinen belohnt. Jene, die am meisten Stunden bewältigt und dadurch die meisten Punkte erhalten hatten, konnten als erste aussuchen. Rosa Stainer half ganze 96 Stunden in neun Einrichtungen mit, darunter auch im Bauhof. Ihre Schwester Elsa Stainer kam auf 91 Stunden. Pia Waldboth leistete 70 Stunden. Der erste Bursche folgte mit 66 Stunden auf dem vierten Platz. Zu den Einrichtungen, in denen die jungen Menschen anpacken konnten, zählten unter anderem das Naturparkhaus, die Gemeinde, das ELKI, das Altersheim, das JuZe selbst, die Bibliothek, die Pfarre und zahlreiche weitere. „Die Einrichtungen sind immer wieder bereit mitzumachen und die Rückmeldungen sind auch immer positiv“, unterstrich Evelyn Spechtenhauser. Auch den Jugendlichen habe es gut gefallen. Finanzielle Unterstützung für das Projekt gab es vom Sprengelrat und dem Jugendparlament Naturns. Zwei Drittel der Gutscheine wurden von lokalen Naturnser Betrieben gesponsert. 

Michael Andres
Michael Andres

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