Schutzmaßnahmen am Büchlbach im Visier
Naturns - Dank der guten Zusammenarbeit mit dem Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung West soll in Naturns am Büchlbach bald eine wichtige Zivilschutzmaßnahme umgesetzt werden. Nach der Genehmigung des Gefahrenzonenplanes im Jahr 2021 kommt es nun zur Realisierung der ersten Schutzmaßnahmen. Neben der Gemeinde, auf deren Betreiben derzeit die Steinschlagschutzzäune in Kompatsch und Staben errichtet werden – die Verbauung beim Weintal befindet sich der Planungsphase – hat auch das Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung West genau erhoben, welche Maßnahmen am dringendsten und effizientesten sind. Mit den Umweltgeldern und weiteren finanziellen Mitteln des Landes ist nun eine Verbesserung des Schutzes vor Wassergefahren beim Büchlbach („Luambachl“) geplant. Die Verbesserung soll aus drei Teilbereichen bestehen: Verbauung im Gelände, Rückhaltebecken und Ableitung über den bestehenden Bypass. Amtsdirektor Peter Egger und sein Stellvertreter Martin Eschgfäller stellten das Projekt und einen groben Zeitplan bei einem Informationstreffen mit Lokalaugenschein vor. In diesem Rahmen war es auch möglich, Fragen zu stellen und Anregungen zu geben. „Durch die geplante Zivilschutzmaßnahme wird der Siedlungsbereich Kompatsch zukünftig gesichert. Nach der Errichtung der Verbauung und des Rückhaltebeckens kann auch die Gefahrenzone zurückgestuft werden“, unterstrichen Egger und Eschgfäller. Die Umsetzung wird – bei Zustimmung aller Grundeigentümer – nun detailliert geplant und in den kommenden zwei Jahren umgesetzt. „Wir danken dem Amt für die sehr gute Zusammenarbeit zum Schutz der Naturnser Bürgerinnen und Bürger. Ebenso bedanken wir uns aber auch bei den Betroffenen für die grundsätzliche Bereitschaft, den notwendigen Grund zur Verfügung zu stellen“, betonten Bürgermeister Zeno Christanell und die Gemeindereferentin Barbara Pratzner beim Lokalaugenschein.