Lorenz Kuntner in seinem Freilichtmuseum in der „Schmelz“.
Das 15. Buch von Lorenz Kuntner trägt den Titel „Worteflüsterer“.

Mit dem Lenz kommt der „Lenz“

Publiziert in 6 / 2026 - Erschienen am 24. März 2026

Prad am Stjilfserjoch - Mit Lenz bezeichnet man poetisch den Frühling. Wer in Prad und Umgebung vom Lenz spricht, bezieht sich nicht auf den Frühling, sondern meistens auf Lorenz Kuntner, den „Lenz“ mit den Indianerpfählen, Hirschgeweihen, Steinen und Knochen in der „Schmelz“. Pünktlich zum Frühlingsbeginn hat Lorenz Kunter unlängst sein bereits 15. Buch im Eigenverlag veröffentlicht. Auf über 400 Seiten entfaltet der Autor seine Gedanken und Gefühle, in Reimform, mit einer Brise Humor, mit Selbstironie, aber auch mit Tiefgang. In einem seiner Gedichte schreibt er: „Ich heiße (Frühling) ‚Lenz‘, das ist der reinste ‚Nonsens‘! Keine Angst! Man ist das, was man tut und das ist nicht immer gut.“ Der Titel des neuen Buches heißt „Worteflüsterer“. Eine der Erkenntnisse von Lenz: „Gesund zu sein schließt alles mit ein und Vollkommenheit bietet Natur ganz allein! Von Natur aus gegeben ist wohl alles im Leben, allein der Mensch bildet sich ein, die Krone der Schöpfung zu sein.“ Bestückt ist das Buch mit Fotos, die einen Einblick in das einzigartige Freileichtmuseum in der „Schmelz“ vermitteln, wo der Lenz fast immer anzutreffen ist.

Josef Laner
Josef Laner

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