Im Bild (v.l.): Ulrich Veith, Dieter Pinggera, Manfred Pinzger, Kurt Ziernhöld, Richard Theiner, Ralf Muther, Sonja Platzer, Alois Lechner, Helmuth Fischer, Albrecht Plangger, Roselinge Gunsch Koch, Heidi Gamper Altstätter, Gerhard Dietl und Karl Zeller.

SVP mit neuer Führung

Publiziert in 4 / 2014 - Erschienen am 5. Februar 2014
Albrecht Plangger folgt auf Roselinde Gunsch Koch. Für mehr Zusammenarbeit zwischen Partei und Verwaltern. Kortsch - Der Kammerabgeordnete Albrecht „Abi“ Plangger wurde am Freitag bei der Sitzung des SVP-Bezirksausschusses mit 99 von 105 Stimmrechten zum neuen Obmann der SVP Vinschgau gewählt. Mit demselben Ergebnis wurde Helmuth Fischer aus Latsch zum Vizeobmann bestellt. Plangger und Fischer waren die einzigen Kandidaten für diese Ämter. Der neuen Bezirksleitung gehören Sonja Platzer ­(Morter), Alois Lechner (Prad), Kurt Ziernhöld (Reschen), Gerhard Dietl (Kortsch) und Ralf Muther (Laas) an. Die drei Vertreter im Parteiausschuss heißen Ulrich Veith (Mals), Dieter Pinggera (Schlanders) und Heidi Gamper Altstätter (Martell). Die scheidende Bezirksobfrau Roselinde Gunsch Koch hatte eingangs auf Höhen und Tiefen während ihres 10-jährigen Wirkens zurückgeblickt. Als sie zur ersten Obfrau eines SVP-Bezirks gewählt wurde, war Richard Theiner der einzige Vinschger Landtagsmandatar. „Mittlerweile ist der Vinschgau gut aufgestellt, sowohl in der Partei mit Obmann Richard Theiner, als auch auf Landesebene mit Theiner und Sepp Noggler sowie auch in Rom mit Albrecht Plangger“, resümierte Gunsch Koch. Als größten Erfolg nannte sie die Wahl von Manfred Pinzger zum Senator im Jahr 2006. Bei den Landtagswahlen 2013 sei der Vinschgau „mit einem blauen Auge davon gekommen.“ Als Wermutstropfen nannte sie den Schwund der Zahl der Mitglieder auf ca. 5.200 und den daraus folgenden Verlust von Stimmrechten. 2010 hatte der Vinschgau 113 Stimmrechte, jetzt nur mehr 107. In Planeil und Tschengls gibt es zurzeit keine offiziellen Orts­gruppen. Bedauert hat Gunsch Koch in ihrem teils emotionalen Rückblick, dass bisweilen persönliche Interessen im Vordergrund standen. Manchen Mandataren sei es manchmal wichtiger gewesen, in den Medien zu glänzen, anstatt das Gespräch mit den Ortsobleuten oder auch Bürgermeistern zu suchen. Dabei sei es so, „dass unangenehme Sachen immer die Ortsobleute ausbaden müssen.“ Sie habe stets versucht, ihr Amt mit Ehrlichkeit und Transparenz auszuüben. Richard Theiner, Senator Karl Zeller und weitere Redner dankten Gunsch Koch für ihr Engagement, ihre Geradlinigkeit und ihren beherzten Einsatz. Auch Manfred Pinzger wurde gedankt. Er sei trotz mancher Rückschläge immer zur Partei gestanden. Gedankt wurde auch jenen, die bisher in Parteigremien mitgearbeitet haben. Mehrfach betont wurde, dass die Zusammenarbeit zwischen der Partei und den Gemeindeverwaltern zu verbessern sei. Auch der neue Bezirksobmann plädierte für noch mehr Zusammenhalt, „denn nur so sind wir als politischer Bezirk stark und sichtbar, auch nach außen, und nur so können wir uns Gehör verschaffen und die Anliegen des Vinschgaus weiterbringen.“ Sepp
Josef Laner
Josef Laner

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