Latscher Schimmer zur Glückseligkeit

Publiziert in 8 / 2026 - Erschienen am 21. April 2026

Latsch - „Schimmer zur Glückseligkeit“ nannte sich das Theaterstück, das die Volksbühne Latsch in den vergangenen Wochen auf die Bühne brachte. Wie alle fünf Jahre sollte versucht werden, ein Stück zu spielen, das über die übliche Komödie hinausgeht. Diesmal wagte man sich an eine Art Komödien-Drama, in dem es unter anderem um psychische Gesundheit geht. Als Regisseurin fungierte Hanenn Huber. Die ausgebildete professionelle Schauspielerin stammt aus Gröden und lebt in Vetzan. Ideen zum Stück lehnen sich an einen Roman und Film an, die meisten Szenen sind aber selbst geschrieben und frei interpretiert. In den Hauptrollen glänzten Simon Geiser und Valeria Trafoier, in den weiteren Rollen zu überzeugen wussten Sonja Kuppelwieser, Andrea Stolcis, Petra Pedross, Magdalena Tappeiner, Verena Lenz, Jakob Mitterer und Sarah Wenin. Für das Stück wurde mehrere Monate lang intensiv geprobt, von November bis zur Premiere am 10. April. Auch Tanzeinheiten wurden mithilfe von Lotte Gamper, Leiterin der Sektion Sporttanzen im ASV Latsch, einstudiert. Die Darstellerinnen und Darsteller gingen in ihren Rollen auf. Die zahlreichen Besucher/innen erlebten, wie der aus der Psychiatrie entlassene Gabe sich auf die Suche nach dem Schimmer zur Glückseligkeit begibt und Lilien begegnet, einer temperamentvollen jungen Witwe, die ihn mit Akzeptanz und trockenem Humor auf den Boden der Tatsachen zurückholt und ihn dazu bringt, mit ihr an einem Tanzwettbewerb teilzunehmen.

Michael Andres
Michael Andres

Diese Seite verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Lesen Sie unsere Cookie-Richtlinien für weitere Informationen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden.