Musikkapelle Mals glänzt in Riva del Garda

Publiziert in 7 / 2026 - Erschienen am 8. April 2026

Riva del Garda/Mals - Wie bereits im Zweijahresrhythmus üblich, stellte sich die Musikkapelle Mals auch heuer wieder einer internationalen Fachjury, und das mit großem Erfolg. Nach den Teilnahmen in den Jahren 2010, 2014 und 2016 führte der Weg erneut nach Riva del Garda zum renommierten Wettbewerb „Flicorno d’Oro“. Unter der Leitung von Kapellmeister Hanspeter Rinner trat die Musikkapelle Mals in der 1. Kategorie an und stellte sich dort dem Vergleich mit zehn weiteren hochkarätigen Formationen. Bewertet wurde der Wettbewerb von einer international besetzten Jury, deren Präsident kein Geringerer war als der bekannte Komponist Jacob de Haan.

Nach einem kurzen Einspielstück eröffnete die Kapelle ihren Auftritt mit dem Pflichtstück „Eiffel Tower“ von Otto M. Schwarz. Im Anschluss präsentierten die Musikanten und Musikantinnen mit dem Selbstwahlstück „Victory“ aus der Feder von Rossano Galante ein weiteres anspruchsvolles Werk, das sowohl musikalisches Feingefühl als auch technische Präzision verlangte.

Die intensive Probenarbeit während der vergangenen drei Monate machte sich deutlich bemerkbar: Besonders in den Bereichen Intonation und dynamische Gestaltung konnte sich die Kapelle weiterentwickeln. Hochkonzentriert und mit großer Spielfreude gelang es den Mitgliedern der Kapelle, die einstudierten Werke überzeugend auf die Bühne zu bringen. Das Publikum bedankte sich mit langanhaltendem Applaus. Spannend wurde es im Anschluss an den Auftritt: Anders als bei früheren Teilnahmen wurde das Ergebnis nicht unmittelbar bekanntgegeben. So hieß es für die Malser und Malserinner zunächst abwarten, was der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch tat. Gemeinsam mit den Begleitpersonen wurde der Abend gebührend gefeiert. Am 29. März folgte schließlich die mit Spannung erwartete Preisverleihung. Im feierlichen Rahmen wurden die Ergebnisse verkündet: Mit 89,42 Punkten sicherte sich die Musikkapelle Mals den 3. Platz in der 1. Kategorie. Außerdem wurde der Sonderpreis für „Solo Oboe“ und 1. Klarinette an die Oboistin Anna Rinner und an die 1. Klarinettistin Myriam Tschenett verliehen.

Redaktion

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