Mit wunderbarer Musik ins Neue Jahr
Schlanders - Mit einem schwungvollen „Preludio dalla Carmen“ von G. Bizet wurde das diesjährige traditionelle Neujahrskonzert im Kulturhaus von Schlanders vom Orchestra Bartolomeo Bruni APS unter der musikalischen Leitung von Maestro Mario Lamberto eröffnet. Das Orchester, benannt nach dem Geiger und Komponisten Antonio Bartolomeo Bruni aus Cuneo, kam dank der Freundschaft des jungen Schlanderser Musikers Matteo Bodini mit dem Präsidenten des Orchesters, Davide Mosca nach Schlanders. Bodini war es auch, der als Moderator gekonnt durch den Abend führte und gleichzeitig im Orchester das Cello spielte. Zuvor hatte Daniel Clemente, der frisch ernannte Präsident des Kulturhauses Karl Schönherr das zahlreiche Publikum begrüßt und den scheidenden Vorstandsmitgliedern Inge Pinzger, Stefano Tarquini und allen voran der langjährigen Präsidentin Monika Holzner einen großen Dank für ihren Einsatz ausgesprochen. Gleichzeitig stellte Clemente den Anwesenden die weiteren Vorstandsmitglieder Lisa Pöder, Maria Kofler, Karl Fleischmann und Matteo Bodini vor. Der neue Präsident dankte auch den Hausmeistern an der Technik und den vielen Sponsoren. In ihren Grußworten wünschte Bürgermeisterin Christine Kaaserer allen Mut für die Zukunft und ein starkes Miteinander. „Es ist schön, dass wir das Jahr 2026 mit Musik beginnen, die uns berührt!“ Berührend war nicht nur die wunderbare Musik des Orchestra B. Bruni, sondern auch die beeindruckenden Stimmen der Sopranistin Chiara Milini und der beiden Solisten Alessandro Fantoni (Tenor) und Askar Lashkin (Bariton). Ihre Gesangseinlagen und vor allem die Duette wurden mit großem Applaus belohnt. Besonders überzeugend waren das von Alessandro Fantoni gesungene „Vincerò!“ aus „Nessun Dorma“ von Turandot und das kokette Duett von Chiara Milini und Askar Lashkin aus dem „Liebeselixier“ von Donizetti. Kein Neujahrskonzert kommt an Johann Strauss vorbei, und so begeisterten die Musikerinnen und Musiker mit „Frühlingsstimmen“ und „Unter Donner und Blitz“ das Publikum. Keine Zeit zum Tratschen ließ die flotte Tritsch Tratsch Polka von Strauss. Den Abschluss des Neujahrskonzertes bildeten die symbolischen Werke „An der schönen blauen Donau“ aus Wien und „Brindisi“ aus „La Traviata“ von G. Verdi aus La Fenice in Venedig. Anmutig vorgetragen wurde die erste Zugabe, ein Medley mit bekannten weihnachtlichen Melodien; zum Mitklatschen lud der stimmungsvolle Radezky-Marsch von Johann Strauss Vater als zweite Zugabe ein. Schon zu Beginn des Neuen Jahres ist es dem Vorstand des Kulturhauses gelungen, das Publikum mit qualitativ hochwertiger Musik zu verwöhnen, und das wurde mit anhaltendem Applaus belohnt