Kunst beginnt mit Aufmerksamkeit
Schlanders - „Kreativität schärft den Blick und macht aufmerksam für die Natur, die Menschen und für sich selbst“, sagte die Kulturreferentin Kunhilde von Marsoner bei der Eröffnung der traditionellen Ausstellung „Alltagsgrenzen überschreiten“ im Kulturhaus von Schlanders. Ausstellungen wie diese haben eine besondere Qualität, da sie von einer kreativen Leidenschaft erzählen, die in den Menschen wächst. Zuvor hatte Gudrun Warger, Präsidentin des Bildungsausschusses von Schlanders, Gruß- und Dankesworte an die elf Ausstellerinnen und Aussteller aus Schlanders sowie an ihre Ausschussmitglieder Ingeborg Nollet und Rosmarie Santer gerichtet. Bürgermeisterin Christine Kaaserer dankte dem Bildungsausschuss und den Hobbykünstlerinnen und -künstlern, die bereit waren, ihre Werke der Öffentlichkeit zu zeigen. Diesen Mut, mit den eigenen Werken nach außen zu gehen, bewunderte auch Kulturhauspräsident Daniel Clemente. Er erinnerte die Ausstellenden daran, die Eindrücke des Publikums einzufangen, in den Diskurs mit ihm zu gehen und daran zu wachsen. Beeindruckend und breit gefächert waren die kreativen Werke der elf beteiligten Schlanderserinnen und Schlanderser: So gab es neben feinen Holz- und Metallarbeiten filigrane Klöppelspitzen, wunderschöne Aquarelle, Scherenschnitte und Getöpfertes sowie fotorealistische Zeichenarbeiten zu bewundern. Das Publikum wurde von schönen musikalischen Klängen von Barbara Steck auf der Gitarre und von Arthur Katura auf dem Cajon durch die Ausstellung und den anschließenden Umtrunk begleitet.