Claudiana: Studiengänge gestartet

Für rund 700 Studierende der verschiedenen Studiengänge des universitären Ausbildungszentrums für Gesundheitsberufe Claudiana hat am 7. Oktober das neue akademische Jahr begonnen

- 275 junge Menschen starten heuer am universitären Ausbildungszentrum für Gesundheitsberufe Claudiana in Bozen ihre Ausbildung neu in einem der neun Studiengänge in "Medicine & Surgery" oder den Bachelorstudiengängen Biomedizinische Labortechnik, Krankenpflege, Hebammen, Medizinische Radiologietechnologie, Physiotherapie, Sanitätsassistenz, Ernährungstherapie und Dentalhygiene. Insgesamt studieren am Zentrum somit mehr als 700 junge Menschen. Am 7. Oktober wurde das akademische Jahr 2026/27 mit einer Feierstunde eröffnet. Mit dabei waren Gesundheitslandesrat Hubert Messner, Klaus Eisendle, Präsident der "Claudiana", "Claudiana"-Direktor Guido Bocchio, der wissenschaftliche Leiter der "Claudiana" Michael Mian, der Generaldirektor des Südtiroler Sanitätsbetriebs (Sabes) Christian Kofler, Sanitätsdirektor Josef Widmann, Sabes-Pflegedirektorin Marianne Siller und die Direktorin des Landesamts für Personal, Bildung und Beiträge im Gesundheitswesen Isabella Summa.Sie berichteten von der guten Nachfrage nach den praxisnahen Studiengängen. In Laboren und bei Praktika in akkreditierten Einrichtungen wenden die Studierenden ihr Wissen direkt und bereiten sich gezielt auf die Gesundheitsbedürfnisse vor. Die "Claudiana" arbeitet in allen Studiengängen mit anderen Universitäten zusammen und greift so auf erfahrene Dozentinnen und Dozenten zurück.
"Sie investieren heute nicht nur in Ihre eigene Zukunft, sondern auch in die Zukunft unseres Gesundheitswesens, denn sie bilden das Fundament einer guten Gesundheitsversorgung" sagte Gesundheitslandesrat Messner zu den Studierenden. Angesichts der wachsendenHerausforderungen im Gesundheitswesen unterstrich Messner die Bedeutung einer hochwertigen, praxisnahen und zukunftsorientierten Ausbildung und dankte den Lehrenden und Mitarbeitenden für ihren Einsatz.
Zu den Studierenden sprachen auch Vertreter der Partneruniversitäten, und zwar Paolo Fabene, für den Bachelorstudiengang Krankenpflege zusammen mit der Universität Veronaund Vincenzo Baldo für den Bachelorstudiengang Sanitätsassistenz mit der Universität Padua.
Nach der Feierstunde zur Eröffnung des Studienjahrs gab es eine Konferenz zum Thema "Gendermedizin: Der Wert der Unterschiede – klinische Angemessenheit und wirtschaftliche Nachhaltigkeit in der Medizin der Zukunft". Anna Maria Moretti, Cecilia Stefanelli, Nikola Komlenac und Chiara Muzzana beleuchteten das Thema aus medizinischer, gesundheitspolitischer, psychologischer und pflegerischer Perspektive.

LPA/san

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