v. l. Christoph Gufler und Heidi Rabensteiner (Bildungs- und Energieforum), Elisabeth Ladinser und Hanspeter Staffler (Dachverband), Philipp Schraut e Julia Baumgärtner (Avanì Dachverband für Naturpädagogik) Foto: ©Linda Schwarz

Dachverband wächst und freut sich über zwei neue Mitgliedsorganisationen

Bei der Vollversammlung am 27. Februar 2026 konnte der Dachverband für Natur- und Umweltschutz voller Stolz zwei neue Mitgliedsorganisationen begrüßen. Aufgenommen wurden der noch junge Dachverband für Naturpädagogik Südtirol (AVANI) und das schon seit Jahrzehnten tätige Bildungs- und Energieforum, das aus dem bekannten Arbeiter-, Freizeit- und Bildungsverein (AFB) hervorgegangen ist.

- Der Dachverband für Naturpädagogik Südtirol wurde von Menschen ins Leben gerufen, die sich für die Naturpädagogik in Südtirol einsetzen. Im Jahr 2023 mit sechs Gründervereinen am Kräutererbe Bacherhof in Nals gegründet, arbeitet der Verband AVANI im naturpädagogischen Bereich. Es gibt Wald-, Wild-, Wildnis-, Natur- und Kräuterpädagog:innen, die mit Kindern und Erwachsenen arbeiten. Das Bildungs- und Energieforum ist Ansprechpartner in allen Energie-, Bau- und Sanierungsfragen. Die Themenpalette reicht von energiesparendem Bauen über Fragen zum Niedrigenergiehaus bis zur Nutzung erneuerbarer Energien wie Solartechnik und moderne Heizsysteme. Das Forum gibt Südtirol weit Auskunft über Förderungen und Steuerabzüge in Sprechstunden und bei Vorträgen. Zudem setzt es im Bereich der nachhaltigen Mobilität Mobilitätsprojekte und Aktionen mit Gemeinden und Schulen um, im weiteren Schwerpunkt Energie- und Stromsparen Stromsparinitiativen und Thermografie-Aktionen.

Weil Klima- und Naturkrise nicht mehr ganz oben auf der politischen Agenda sind, übernimmt die Zivilgesellschaft immer mehr Verantwortung. „Viele Menschen arbeiten im Stillen, leisten Großartiges und stemmen sich gegen die existentiellen Krisen der Menschheit“, sagt die Vorsitzende des Dachverbandes Elisabeth Ladinser. AVANI bietet den Menschen einen pädagogischen Zugang zur Natur und leistet somit einen wichtigen Bildungsbeitrag. Junge Menschen, die mit der Natur aufwachsen, schützen sie dann eher im Erwachsenalter. Das Bildungs- und Energieforum hingegen geht den Weg der handfesten Beratung. Das Gewirr an gesetzlichen und technischen Normen wird für die Klienten verständlich aufbereitet, sodass die Bauträger günstig und doch energiesparend Eigenheim oder öffentliche Gebäude errichten können. „Das ist praktische Klima- und Naturschutzarbeit“, stellt Hanspeter Staffler, Geschäftsführer des Dachverbandes fest. Der Dachverband für Natur- und Umweltschutz freut sich über die zwei neuen Mitglieder, welche das bestehende Kompetenz-Spektrum erweitern. Überhaupt kann der Dachverband mit seinen Mitgliedsorganisationen eine enorme Vielfalt an Fachexpertise vorweisen und sieht sich immer mehr als Südtirols Kompetenzzentrum für den ökologischen Wandel.

Dachverband für Natur- und Umweltschutz EO

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