Fix365 Pass: Rund 87 Prozent günstiger als Treibstoffkosten fürs Auto

Vergleich von Jahresabo und Pkw: Wer regelmäßig Bus und Bahn nutzt, kann gegenüber den reinen Treibstoffkosten des Autos deutlich sparen

- Die steigenden Treibstoffpreise machen den öffentlichen Nahverkehr noch attraktiver. Wer zum Beispiel regelmäßig als Pender zwischen Bozen und Meran Bus und Bahn nutzt, kann mit dem südtirolmobil Fix365 Pass im Vergleich zu den reinen Treibstoffkosten eines Privatfahrzeugs bis zu 1700 Euro pro Jahr sparen. Darauf weist das Ressort für Infrastrukturen und Mobilität hin. "In Südtirol haben wir eines der günstigsten Tarifsysteme im gesamten Alpenraum", betont Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. Das umfangreiche Angebot und die günstigen Tarife machten Bus und Bahn zu einer attraktiven Alternative zum Privatfahrzeug.

Ein Beispiel von südtirolmobil: die Einsparung ist beträchtlich
Wer die Strecke Bozen–Meran an rund 240 Arbeitstagen im Jahr mit dem Auto zurücklegt, fährt täglich 62 Kilometer und kommt so auf fast 15.000 Kilometer pro Jahr.
Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 6,5 Litern auf 100 Kilometer und einem Benzinpreis von 2,02 Euro pro Liter belaufen sich allein die Treibstoffkosten auf rund 1900 Euro pro Jahr. Hinzu kommen Ausgaben für Versicherung, Wartung, Reifen, Wertverlust und gegebenenfalls Parkgebühren.
Mit dem Jahresabo von südtirolmobil hingegen kostet ein Jahr Mobilität mit Bus und Bahn in ganz Südtirol 250 Euro. In dem angeführten Beispiel ergibt sich laut Ressort für Infrastrukturen und Mobilität eine Einsparung von rund 1700 Euro pro Jahr. Das entspricht etwa 87 Prozent der reinen Treibstoffkosten.
Das hochwertige Angebot und das günstige Tarifsystem machen Bus und Bahn zu einer attraktiven Alternative zum Privatfahrzeug, unterstreicht Landesrat Alfreider. "Mit den geplanten Investitionen in den Ausbau des Bahnnetzes werden wir das Angebot in den kommenden Jahren noch leistungsfähiger, dichter und attraktiver gestalten", erklärt Alfreider.

Die Ersparnis beschränkt sich nicht auf die Treibstoffkosten
"Beim Vergleich von Mobilitätskosten ist es wichtig, das Gesamtbild zu betrachten. Der Anstieg der Treibstoffpreise verteuert die Nutzung des Autos unmittelbar. Hinzu kommen aber viele weitere Betriebskosten wie Wartung, Versicherung und Wertverlust. Der öffentliche Nahverkehr bietet hingegen fixe und planbare Kosten für das gesamte Jahr. Wer das Auto stehen lassen kann, spart häufig deutlich mehr als nur die Treibstoffkosten", erklärt Harald Reiterer, Leiter des Bereichs Green Mobility der Südtiroler Transportstrukturen AG (STA).
Zusatzinformationen zu diesem Thema sind auf dem Newsportal zu finden.

LPA/gm/kat

Zum Newsarchiv

Diese Seite verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Lesen Sie unsere Cookie-Richtlinien für weitere Informationen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden.