„Klima:Wandel“ – Ein Leitfaden zur Klimawandelanpassung für Südtirols Gemeinden

Der Beitrag des Dachverbands an der „Aktion unVERZICHTbar“ 2024

- „Du bist mir wichtig! #fürmehrmenschlichkeit“ ist das Motto der diesjährigen Ausgabe der „Aktion unVERZICHTbar“, an der sich auch der Dachverband für Natur- und Umweltschutz wieder beteiligt. Der Beitrag der größten Umweltorganisation Südtirols ist ein Leitfaden, in dem Südtirols Gemeindeverantwortliche jede Menge Tipps finden, wie sie den Risiken des Klimawandels begegnen können.

Unter dem Titel „Klima:Wandel“ gibt der Dachverband den Gemeinden einen praktischen Leitfaden an die Hand, der zeigt, wo die Gemeinden den Hebel ansetzen können, um dem Klimawandel zu begegnen. „Dieser Leitfaden passt bestens zum Aufruf zu mehr Solidarität, weil es für uns alle, besonders aber für Ältere und kleine Kinder von Bedeutung ist nun den Auswirkungen des Klimawandels wirksame Maßnahmen entgegenzustellen “, so Josef Oberhofer, Präsident des Dachverbandes. Dass diese Maßnahmen zeitnah umgesetzt werden müssen, unterstreicht auch der am 19. März veröffentlichte Weltklimabericht der Weltorganisation für Meteorologie (WMO). Der Klimabericht bestätigt nicht nur, dass 2023 das heißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnung war, sondern betont auch einen besorgniserregenden Gletscherrückgang, Anstieg der Meerestemperatur und das Schwinden des antarktischen Meereises. Die Weltorganisation spricht drastisch von Alarmstufe rot. Umso wichtiger ist es nun, sich rasch an den Klimawandel anzupassen.

Dabei stets auf andere zu hoffen, sei der falsche Weg, mahnt Oberhofer. „Wer die Verantwortung auf höhere Ebenen abschieben möchte, verkennt den Ernst der Lage“, so der Präsident des Dachverbandes. „Um die Risiken des Klimawandels zu reduzieren, müssen wir vor allem auf lokale Maßnahmen setzen – jede Gemeinde und jede und jeder von uns.“

Im Leitfaden „Klima:Wandel“ macht der Dachverband für Natur- und Umweltschutz sechs Handlungsfelder im kommunalen Kampf gegen die Folgen des Klimawandels aus. So geht es darum, die Gesundheit zu fördern, Ökosysteme zu stabilisieren, den Zivilschutz zu stärken, Siedlungsräume anzupassen, die Wassernutzung zu optimieren und im Tourismus umzudenken.

„In vielen Fällen ist das Rad nicht neu zu erfinden“, so Roland Plank, Sachverständiger für Klimaschutz im Dachverband, „man kann vielmehr auf dem aufbauen, was andere schon erfolgreich vorgemacht haben“. Deshalb werden im Leitfaden auch Best-Practice-Beispiele aufgezeigt. Wert legt der Dachverband zudem darauf, dass bei allen Maßnahmen klare Ziele angepeilt und die Betroffenen eingebunden werden. „Und man soll Erfolge durchaus auch feiern,  um die Eigenmotivation hochzuhalten und auch Andere dazu zu ermutigen, selbst aktiv zu werden.“

Den Leitfaden „Klima:Wandel“ gibt’s beim Dachverband für Natur- und Umweltschutz und online einsehbar auf www.umwelt.bz.it > Publikationen

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