Matthias Frank
Matthias Frank

„Fühle mich recht wohl in der Badmintonwelt!“

Publiziert in 38 / 2020 - Erschienen am 5. November 2020

Eyrs/Mals - Der 17-jährige Matthias Frank aus Eyrs spielt leidenschaftlich gern Badminton und besucht die vierte Klasse des Sozialwissenschaftliches Gymnasium (SoGym) in Mals. *

der Vinschger: Seit wann spielst du Badminton?

Matthias Frank: Seit der zweiten Mittelschule. Ich habe damals im Rahmen der Erlebniswelt Sport diese Sportart kennengelernt. Dank Michaela Hohenegger bin ich dann nach Mals zu den Trainings des ASV Badminton Mals und habe angefangen immer mehr und mehr zu trainieren.

Warst du damals auch schon bei Turnieren aktiv dabei?

Nein, das nicht. Ich spielte nämlich auch Fußball und trainierte nur einmal in der Woche Badminton. Das reichte für Turniere noch nicht aus.

Wie gehst du inzwischen mit Erfolg um?

Recht gut! In Italien kann ich in meinem Jahrgang recht gut mithalten. 2019 war ich Landesmeister in meiner Kategorie.

Sind die Turniere für dich alle gleich bedeutend?

Die Aufregung vor einem Spiel ist immer da, aber bei einer Italienmeisterschaft oder bei internationalen Turnieren bin ich aufgeregter als bei kleineren Turnieren. 2019 holte ich zweimal Bronze im Doppel und im Mix bei der Italienmeisterschaft und in Zypern reichte es auch für die Bronzemedaille im Doppel. 

Du trainierst viel, nehme ich an.

Wenn ich die Stunden zusammenzähle, komme ich auf elf Stunden in der Woche. Aber ich habe immer gleich viel Spaß dabei.

Wie fühlst du dich in der Badmintonwelt?

Ich denke mir, dass mich wahrscheinlich die meisten in der Badmintonwelt kennen und dadurch, dass auch ich sehr viele Menschen durch diesen Sport kennengelernt habe, fühle ich mich in der Badmintonwelt recht wohl.

Wie geht es dir, wenn du verlierst?

Verlieren ist so eine Sache. Hängt davon ab, wer meine Gegner sind: Wenn sie bessere Spieler sind als ich, dann weiß ich von vorneherein, dass es schwierig wird zu gewinnen. Wenn ich aber einen gleichwertigen Gegner habe und ich verliere, dann bin ich danach schon enttäuscht, aber zum Glück dauert die Enttäuschung nicht lange an…

Du besuchst die 4A des SoGyms am Oberschulzentrum in Mals. Pläne für danach?

Was Badminton anbelangt, eigentlich nicht. Ich möchte gerne Grundschullehrer werden und wahrscheinlich in Österreich studieren. Deswegen weiß ich heute noch nicht, ob und wie sich dies mit dem Training verbinden lassen wird.

* Der der Vinschger wird in den kommenden Ausgaben weitere Badmintonspieler*innen des ASV Badminton Mals in einem Interview vorstellen.

Daniela di Pilla
Daniela di Pilla

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