Davide Penasa, Hannes Schwemm, Sandro Gaio, Mattia Lo Presti, ­Roland Pirhofer und Andreas Paulmichl (von links).

Latsch bleibt drin und feiert seine „Buabm“

Publiziert in 20 / 2013 - Erschienen am 29. Mai 2013
Der Zivilschutz hätte es melden müssen: Gerölllawine in Latsch abgegangen. Die Steine der Erleichterung hatten nur glückliche Fußballer hinterlassen. Latsch, Landesliga, 29. Spieltag, Sonntag, 26. Mai - „Entweder ihr hattet keine Nerven, weil ihr so jung seid, oder ihre seid schon so abgebrüht“, meinte Sponsor Martin Pedross nach dem letzten Heimspiel und bei einer Feier, die Sieges- Dankesfeier gleichzeitig war. Für Spielertrainer Davide Penasa war es der Triumph, gegen alle Befürchtungen und trotz Unerfahrenheit in der Landesliga geblieben zu sein. Als zweitbeste Heimmannschaft der Rückrunde, wohl gemerkt. Zugleich hatten Sektionsleiter Roland Pirhofer und Präsidentin Dolli Stecher mit Manuel Pohl, Christoph Wellenzohn und Markus Traut jenen gedankt, die am Aufstieg 2012 beigetragen und die Mannschaft dann verlassen hatten. Auslöser der spontanen Grillfeier im Stadion war aber der 4:0 Erfolg über Pichl Gsies, in dem sich die „jungen Buabn und vor allem Trainer Penasa für den ASV Latsch und für den Klassenerhalt den A... aufgerissen haben“ (Pirhofer). In den ersten 17 Minuten hatten die Gäste aus dem Pustertal ihr Pulver verschossen. Latsch hatte die Querlatte, eine gut organisierte Hintermannschaft und einen starken Torhüter Kevin Vornberger vorzuweisen. Michael Tscholls Flanke und Mattia Lo Prestis Abstauber drehten das Spiel dann plötzlich um. Vier Minuten später setzte Hannes Schwemm eins drauf. Nach der Pause spielten die Latscher auf, als lägen sie im Rückstand. Alle Angreifer halfen in der Verteidigung und alle Verteidiger brachten in langen Sprints immer wieder Bälle nach vorn. In der 58. traf Lo Presti zum 2. Mal und 12 Minuten später hatte Andreas Paulmichl mit dem 4. Treffer nicht nur die Erinnerung an die 0:2 Niederlage im Hinspiel getilgt, sondern auch einen Generationswechsel vollzogen. s
Günther Schöpf
Günther Schöpf

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