Starker Saisonstart, kleiner Dämpfer
Latsch - Gut in die neue Saison gestartet ist der einzige Vinschger Verein in der Landesliga, der ASV Latsch. Bereits vor Ligastart setzte das Team des neuen Trainers Gaetano Greco in der ersten Runde des Landespokals gegen Ligakonkurrent Gargazon mit einem 5:1-Auswärtssieg ein Ausrufezeichen. Das Auftaktmatch in der Liga gewann Latsch mit 2:1 gegen Voran Leifers, nach einem 3:3 bei Latzfons/Verdings folgte ein 3:0-Auswärtssieg in Kiens. Am 4. Spieltag setzte es gegen Auer die erste Niederlage (1:3), wenige Tage später gab man sich in der zweiten Pokalrunde mit einem 8:0-Kantersieg in Plaus (1. Amateurliga) keine Blöße, am 27. September folgte ein 2:0-Sieg bei Weinstraße Süd. Am vergangenen Sonntag, 5. Oktober, folgte gegen Tscherms/Marling – durchaus ein Aufstiegskandidat und jetziger Tabellenzweiter – ein kleiner Rückschlag: Das Spiel ging mit 0:1 verloren, in der 15. Minute fiel der einzige Treffer der Partie. Nach gut einer Stunde war der vermeintliche Ausgleich durch Abseits aberkannt worden. Ab der 66. Minute agierten die Hausherren nach einer gelb-roten Karte für die Burggräfler in Überzahl und machten auch kräftig Druck. Der Ausgleich sollte aber nicht gelingen. Alex Kiem setzte in der 79. Minute einen Elfmeter an die Querlatte und übers Tor.
Klassenerhalt „so früh wie möglich“
In der Tabelle liegt der SV Latsch, der sich mittlerweile in seiner zehnten Landesligasaison in Folge befindet, mit 10 Punkten nach 6 Spielen im Mittelfeld auf Rang 8. Die Aufstiegsplätze sind derzeit viel näher als die Abstiegsränge. In Latsch bleibt man aber nach einem Umbruch zu Saisonbeginn mit dem Abgang mehrerer wichtiger Spieler realistisch – so wechselten Lukas Schöpf und Samuel Weiss in die Oberliga zu Partschins, Rajveer Singh zu Naturns, während Stammgoalie Hannes Lechner seine Karriere beendete. „Ein klares Saisonziel haben wir nicht definiert. Das Ausgangsziel bleibt es, so früh wie möglich den Klassenerhalt zu schaffen, dann mal schauen, wo die Reise hingeht“, erklärt Sektionsleiter Werner Schuler. Machen die Schwarz-Weißen so weiter wie bisher, dann dürften sie freilich mit dem Abstieg – der in der Landesliga drei von den 16 Teams trifft – nichts zu tun haben. Ein herber Wermutstropfen bleibt die Verletzung von Kapitän Dominik „Momo“ Mair, die er sich im ersten Meisterschaftsspiel zuzog: Aufgrund eines Kreuzbandrisses fällt er die komplette Saison aus.