Eine Wandergruppe wollte die Umfahrungstraße überqueren, um zum Tisserweg zu kommen.

Auf der Welle der Einstimmigkeit

Publiziert in 25 / 2016 - Erschienen am 6. Juli 2016
Latsch - Bürgermeister Helmut Fischer musste die Juni-Sitzung hart an der Beschlussfähigkeit beginnen. Erst nach und nach füllte sich die Abteilung Gemeinderäte. Dafür wurden die 8 Tagesordnungspunkte in einer derartigen Einstimmigkeit über die Bühne gebracht, dass man am Bürgermeistertisch nur so staunte. Punkt 1 betraf einen Beschlussantrag der Gemeinderätin Verena Rinner, worin sie eine Machbarkeitsstudie mit Kostenschätzung und Positionierung für eine Unter- oder Überführung der Hauptstraße zum Tisserweg innerhalb 31. Oktober 2016 forderte. Dieser einzige Fußübergang über die viel befahrene Umfahrungstraße war zuletzt zum Thema geworden, als er überraschend und ersatzlos aufgehoben wurde. Verena Rinner berichtete von verschiedenen Anfragen, vor allem älterer Bürger, warum der viel begangene Tisserweg nicht durch eine Unterführung gefahrlos begangen werden könne. Dagegen wiederholte Bürgermeister Fischer seine Begründung fürs Aufheben: „Es war ein Fußgängerübergang ohne Beschilderung, die Geschwindigkeit zu reduzieren. Es war eine falsche Sicherheit, in die sich ein Fußgänger begab.“ Ihm gegenüber hätten sich viele erleichtert gezeigt. Der Antrag wurde genehmigt. Rat Stephan Bauer, seines Zeichens beauftragter Amtsdirektor für den Straßendienst West, wird sich der Machbarkeitsstudie annehmen. s
Günther Schöpf
Günther Schöpf

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