Im Bild (v.l.): Gustav Tappeiner, Lukas Bernhart, Manfred Prantl, Margit Tumler, Verena Niederegger, Kurt Sagmeister, Gisela Schölzhorn und Rita Gstrein Kaserer.

Chancen nutzen, neue Anreize schaffen

Publiziert in 13 / 2013 - Erschienen am 10. April 2013
Genuss und Kultur sind das Leitthema für den Tourismusstandort Kastelbell-Tschars. Kastelbell-Tschars - Der Tourismusverein Kastelbell-Tschars kann mit dem Jahr 2012 im Großen und Ganzen zufrieden sein. Es sind zwar um rund 400 Gäste weniger gekommen, dafür stiegen die Übernachtungen um 949 auf 32.078. Dies ist ein Ergebnis, das sich angesichts sinkender Bettenzahlen - heute sind es noch 560 - sehen lassen kann. „Wir hatten ein starkes Plus bei den Gästen aus Deutschland, abgenommen haben die Touristen aus der Schweiz, Liechtenstein und Österreich. Bei den Urlaubern aus dem italienischen Raum gab es zwar weniger Ankünfte, dafür aber eine höhere Aufenthaltsdauer. Diese liegt nun bei durchschnittlich 5,3 Tagen “, berichtete Vizepräsidentin ­Gisela Schölzhorn bei der Vollversammlung. Klein, aber rührig Der Tourismusverein ist mit insgesamt 70 Mitgliedern, darunter 29 Betrieben mit Betten, im Vergleich zu den Nachbargemeinden ein kleiner Verein. Vor diesem Hintergrund sei die Förderung des Tagestourismus zur besseren Auslastung der Betriebe ein wichtiges Aufgabenfeld, meinte Präsident Manfred Prantl. „Für die verschiedenen Projekte und Veranstaltungen braucht es neue Anreize, wir müssen die lokalen Produkte und unsere Potentiale noch besser vermarkten“. Die verschiedenen Highlights und die Aktionen des Tourismusvereines stießen bei den Urlaubsgästen in letzter Zeit auf große Resonanz. Heuer kommt mit der Eröffnung der „Sunnenwege“ noch eine weitere Attraktion hinzu. Ein positives Fazit zog der Tourismuspräsident aus der Zusammenarbeit mit „Vinschgau Marketing“ und dem Tourismusverein Naturns. „Kastelbell-Tschars steht voll und ganz hinter dem Projekt ‚Vinschger Weg‘, wir versuchen aber auch aus der Schnittstelle zur Ferienregion Meraner Land Profit zu schlagen“. Er und Bürgermeister Gustav Tappeiner zeigten sich jedenfalls zuversichtlich, dass diese Strategie neue Chancen eröffnet. „Ich bin überzeugt, dass der Tourismus in Kastelbell-Tschars durch diese Netzwerke wirtschaftlich gesehen in Zukunft eine stärkere Position einnehmen wird, als dies in der Vergangenheit der Fall war“, sagte Tappeiner. Dies sollte seiner Meinung nach auch ein Ansporn für Investitionen zur Erhöhung der Bettenkapazität sein. Bei der Umsetzung der von „Vinschgau Marketing“ ausgearbeiteten Werbestrategien (einheitlicher Auftritt etc.) sei Kastelbell-Tschars ein Vorreiter, meinte deren Direktor Kurt Sagmeister. Er und seine Mitarbeiterin Verena ­Niederegger berichteten und informierten über die geleisteten Vorarbeiten, über die Werbestrategien und die weiteren Vorhaben für 2013. Oskar Telfser
Oskar Telfser
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Vinschger Sonderausgabe

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