Faschingshochburg Laas

Publiziert in 9 / 2019 - Erschienen am 12. März 2019

Laas - Nach dem bunten Fasnachtstreiben am „Unsinnigen“ in den Geschäften und Gasthäusern fand der Fasching in Laas am Faschingsdienstag mit einem großen, sehr gut besuchten Umzug seinen krönenden Abschluss. Der Laaser Fasnachtsumzug hat bereits eine jahrzehntelange Tradition. Seit 1979 findet er alle zwei Jahre statt. Für die heurige Ausgabe gab es wieder viel Zuspruch und Applaus. Aus nah und fern waren kleine und große Schaulustige in das Marmordorf gekommen, um die Faschingswagen und Vorführungen von insgesamt 20 Vereinen bzw. Gruppen aus dem Hauptort und den Fraktionen zu bewundern. Was in wochen- bzw. monatelanger Vorarbeit mit viel Phantasie und Ideenreichtum erarbeitet worden war, konnte sich wahrlich sehen lassen. Zu bestaunen gab es zum Beispiel die 1. Kita in Laas, die Etsch-Krabbenfischer, Donald Trumps Plage-Mauer, die „schnelle“ Schneckenpost, die „Brüchler“, das chinesische Frühlingsfest, die Biene Maja, die „Alternative zum Dieselverbot“ und weitere Wägen bzw. Auftritte. Auch Vampire und Außerirdische trieben ihr Unwesen. Die „Spartaner“ zeigten Schaukämpfe. Und wie man richtig feiert, wurde mit dem Wagen „Laasa Beach“ gezeigt. Der Umzug hat bei der Tankstelle im Osten des Dorfes begonnen, führte durch die Dorfstraße bis zur Ortsmitte und weiter bis zum Bahnhof. Die Zahl der am Umzug aktiv Beteiligten belief sich auf ca. 400. Gedankt wurde abschließend allen Mitwirkenden, allen Unterstützern und Mithelfern. Die Feuerwehren, die Bergrettung, das Weiße Kreuz Schlanders und Mitglieder der Vinschger Ortspolizei leisteten Bereitschafts- bzw. Ordnungsdienst.

Josef Laner
Josef Laner

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