Im Bild (v. l.): Martin Pircher, Franz Eberhöfer, Lorenz Tappeiner, Peter Eberhöfer und Markus Schwienbacher

Führungsduo der FF Kastelbell bestätigt

Publiziert in 5 / 2020 - Erschienen am 11. Februar 2020

Kastelbell - Die Freiwillige Feuerwehr Kastelbell setzt auf Kontinuität. Kommandant Lorenz Tappeiner und dessen Stellvertreter Peter Eberhöfer wurden bei der Jahreshauptversammlung einstimmig für weitere 5 Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Auch bei der Wahl der drei Vorstandsmitglieder Franz Eberhöfer, Martin Pircher und Markus Schwienbacher gab es nahezu einstimmige Ergebnisse. Der bisherige Kassier Bernd Kofler stellte sich nicht mehr der Wahl. Die Mannschaftsstärke lag zum Jahresende 2018 bei 49 aktiven Mitgliedern. Der Schwerpunkt der 20 Einsätze im vergangenen Jahr lag deutlich im Bereich der technischen Hilfeleistungen, deren Ursachen vor allem auf die starken Regen- und Schneefälle zurückzuführen sind. Aber auch 3 Brandeinsätze und 3 Bootsgruppeneinsätze riefen die Wehr auf den Plan. Besonders auffallend war wieder die Einsatzintensität im Herbst. Die ergiebigen Regen- und Schneefälle Mitte November sorgten für chaotische Zustände. Die Kastelbeller Wehr legte Straßen frei, räumte umgestürzte Bäume beiseite und rückte zu Überflutungen, Erdrutschen und Steinschlägen aus. „Alles in allem haben wir unsere Aufgaben mit Bravour gemeistert, und zwar ehrenamtlich“, betonte der Kommandant. Als entscheidende Voraussetzungen dafür nannte er Übungen, Schulungen und Lehrgänge. Neue Herausforderungen ergeben sich seiner Meinung nach durch den Bau des Umfahrungstunnels Kastelbell-Galsaun. Er dankte der Gemeindeverwaltung, der Raiffeisenkasse Untervinschgau und den Fraktionsverwaltungen für die finanzielle Unterstützung und den Nachbarwehren für die gute Zusammenarbeit. Mit Lob und ein wenig Tadel wartete der Jugendbetreuer Walter Moschen auf. Ein großes Ziel für 2020 ist laut Moschen die Qualifikation für die nächste Feuerwehrolympiade. Mit berechtigtem Stolz erwähnte er, dass nahezu alle ausscheidenden Mitglieder der Feuerjugend als Aktive in die Feuerwehren ihres Heimatdorfes übertreten. BM Gustav Tappeiner sprach der wieder bestätigten Führung und den Aktiven seinen Dank aus. Er informierte über den Neubau des Gerätehauses und die Förderung des Ehrenamtes. Neben feuerwehrtechnischen Themen (Digitalfunk, Alarmierung mittels Handy, Bootsgruppe usw.) warnte der Bezirksfeuerwehrpräsident-Stellvertreter Roman Horrer vor dem Gefahrenpotential bei Unwettereinsätzen. Der Landesjugendreferent Peter Volgger lobte die Tätigkeit der Jugendgruppe und des Jugendbetreuers Walter Moschen, den er als Vorbild darstellte. Der Aufwand der nicht immer einfachen Jugendarbeit zahle sich bestimmt aus. Grußworte sprachen auch Abschnittsinspektor Florian Semenzato und Thomas Plack, Kommandant der FF Galsaun.

Oskar Telfser
Oskar Telfser
Vinschger Sonderausgabe

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