Hansi Klöckner

Hansi sieht schwarz

Publiziert in 4 / 2015 - Erschienen am 4. Februar 2015
Langtaufers - Alles eher als rosig sieht der Tourismuspionier Hansi Klöckner die Zukunft von Langtaufers. „Was wird aus unserem schönen Tal?“ Diese Frage steht am Anfang einer Stellungnahme, in der Klöckner auf ­Probleme hinweist und auch die Politik in die Zange nimmt. Er verweist auf die Schließung des Skigebietes Maseben, die beschlossene Schließung der Raika-Filiale in Graun, die Auflassung von Hotels und Gasthäusern in Langtaufers, den Verlust von Arbeitsplätzen und die fehlende Bautätigkeit. Initiativen für die Aufwertung des Tourismus seien ignoriert worden, besonders das Projekt des Zusammenschlusses mit dem Kauntertal, obwohl dieses Vorhaben von der Wirtschaft, der Handelskammer, dem HGV und anderen befürwortet worden sei. Klöckner bedauert, „dass niemand Verantwortung übernehmen will, schon gar nicht die Gemeinde.“ Ignoriert worden sei auch das Investitionsangebot von Hans Rubatscher. Vor den Wahlen 2010 sei vieles versprochen worden, „doch außer Studien hat es nicht viel gegeben.“ Die Gemeinde habe ein Langlaufprojekt in ­Millionenhöhe als Alternative für die Zukunft des Tourismus in Langtaufers vorgelegt, „dabei hätte für die Rettung von Maseben ein kleiner Beitrag genügt.“ Das einzig Positive sieht Klöckner in der Erlebnisschule in Langtaufers. Sonst sieht er schwarz, „besonders für die Zukunft unserer Jugend, die gezwungen ist, andere Wege zu gehen.“ red
Redaktion

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