Das Klima- und Energieteam bei der Sitzung zum Klimaplan-Monitoring (v.l.): Franziska Mair (Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt), Roland Parth (Fernheizwerk), Stephan Prantl (technischer Leiter Schwimmbad), Gemeinderat Klaus Abler, KlimaGemeinde-Beraterin Christine Romen vom Bildungs- und Energieforum AFB, Bürgermeister Zeno Christanell, Gemeindereferent Florian Gruber und Barbara Kofler (Verwaltungsassistentin); nicht im Bild Gemeindesekretärin Katja Götsch und Bauhof-Vorarbeiter Hannes Höllrigl.

Klimaplan ist „kein starres Dokument“

Publiziert in 1 / 2026 - Erschienen am 13. Januar 2026

Naturns - Im März 2023 hat der Gemeinderat von Naturns den „Aktionsplan für nachhaltige Energie und Anpassung an den Klimawandel 2020-2030 der Gemeinde Naturns“ genehmigt. Es handelt sich um ein ganzheitliches Konzept zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Der Plan setzt auf mehr Energieeffizienz, den Ausbau erneuerbarer Energien und der umweltfreundlichen Mobilität. Ziel ist es, den CO₂-Ausstoß zu reduzieren und gleichzeitig die Lebensqualität in der Gemeinde langfristig zu sichern. Dieser Plan wurde im Rahmen des Projektes „Klimaplan Burggrafenamt“ der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt ausgearbeitet. Die Erarbeitung erfolgte mit technischen Experten und dem Naturnser Klima- und Energieteam. „Der Aktionsplan ist kein starres Dokument, sondern er soll regelmäßig auf den Stand der Umsetzung der Maßnahmen überprüft werden. Dadurch kann überprüft werden, ob die Gemeinde auf dem richtigen Weg zur Erreichung der Klimaziele ist“, unterstreichen Bürgermeister Zeno Christanell und Umweltreferent Florian Gruber.

Klimaplan-Monitoring

Am vergangenen 18. November hat eine Sitzung für das sogenannte Klimaplan-Monitoring stattgefunden. Gemeinsam mit dem Klima- und Energieteam haben Christine Romen vom Bildungs- und Energieforum AFB und Franziska Mair von der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt die vorgeschlagenen Maßnahmen und aktuellen Entwicklungen besprochen. Bei dieser sogenannten qualitativen Überprüfung wurde unter anderem festgestellt, dass die Sanierung der öffentlichen Gebäude kontinuierlich voranschreitet. Durch die Wiederinbetriebnahme des Biomasse-Fernheizwerkes im Dezember 2023 konnten die CO₂-Emissionen wesentlich reduziert werden. Zeitgleich erfolgte der Ausbau von Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden, die weitere Umstellung der öffentlichen Beleuchtung auf LED sowie die Sanierung und Optimierung der Leitungssysteme. Nennenswert sind auch die Projekte zur Förderung der nachhaltigen Mobilitätsangebote in Naturns, wie z.B. die Einführung des Citybusses, die Errichtung von Fahrradstreifen und -abstellanlagen sowie das sehr kostengünstige Carsharing-Angebot AlpsGo. „Naturns hat den richtigen Weg im Klimaschutz eingeschlagen, jedoch gibt es noch viel zu tun“, stellt das Klima- und Energieteam fest. In den kommenden Jahren stehen weitere wichtige Projekt an, wie die Sanierung des Recyclinghofs, der weitere Ausbau der PV-Anlagen und weitere Sanierungsmaßnahmen bei öffentlichen Gebäuden. Für 2026 ist auch die Rezertifizierung im Programm KlimaGemeinde, an dem Naturns seit 2021 teilnimmt, vorgesehen. 

Redaktion

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