Die Kalendermacher in Laas: (v.l.): Hermann Schönthaler, Gianni Bodini, Maria Raffeiner, Othmar Thaler, Obmann Johann Spechtenhauser und Direktor Philipp Ladurner.
„Siggsch, dass Fotografieren schafft Begegnungen“, meinte Gianni Bodini, Urheber aller Kalenderbilder

Laas will den Überblick erhalten

Publiziert in 1 / 2026 - Erschienen am 13. Januar 2026

Laas - Zum 42. Mal ermöglichte es die Raika Laas, innezuhalten, Abstand zu nehmen und nicht nur zurück zu schauen. Zum 42. Mal waren Obmann Johann Spechtenhauser und sein Direktor Philipp Ladurner in der Lage, 12 landschaftliche und kulturgeschichtliche Besonderheiten aufzuspüren, zu sammeln und auf spannende Weise zu präsentieren. In die Rolle der Kalendermachers schlüpften diesmal Maria Raffeiner aus der Fraktion Tschengls und Hermann Schönthaler aus dem Hauptort Laas. Zwischen den zwei Generationen, zwischen Naturerscheinungen und Landschaftsbildern vermittelte Othmar Thaler. Den objektiven Blick oder genauer den Blick durchs Objektiv ermöglichte der Fotograf Gianni Bodini, ein Könner seines Faches und ein Kenner der Gemeinde Laas. Unter dem nüchternen Titel „Licht- und Textbilder“ eröffneten die Kalendermacher den Blick auf eine Besonderheit im „Lant an der Etsch und im Gepirg“, vor allem im Gebirge. Es wurde ein „typischer Bodini“ mit abnehmendem Mond, frischem Schnee, untergehender Sonne und einem deftigen Namen zum Titelblatt gewählt. Schmunzelnd erklärte Maria Raffeiner im letzten Kalenderbild das unterschiedliche Verhältnis der Tschenglser zu ihrem Hausberg Sauriaßl, der höher ist als der Laaser Sauriaßl. Hermann Schönthalers verschneite Sisinius-Kirche – das Jänner-Blatt – erinnerte an längst  vergangene, ja verlorene Winter.

Günther Schöpf
Günther Schöpf

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