„Rüge“ für Dunja

Publiziert in 26 / 2015 - Erschienen am 15. Juli 2015
Schlanders - Sie arbeite im Ausschuss zwar konstruktiv und motiviert mit, aber die Äußerungen, die Dunja Tassiello bei der ersten ­Sitzung des neuen Gemeinderates bezüglich des Personals der Gemeinde gemacht hat, könne er so nicht stehen lassen. „Denn es sind auch schwerwiegende Worte wie Mobbing und Ungerechtigkeit gefallen“, sagte Bürgrmeister Dieter Pinggera bei der jüngsten Ratssitzung. Es habe nach diesen Äußerungen Treffen und Aussprachen mit dem Gemeindepersonal gegeben, auch in Anwesenheit von Tassiello. Die von ihr vorgebrachten Äußerungen hätten sich nicht bestätigt. „Ich wage als zuständiger Referent für das Personal zu behaupten, dass wir eine vorbildliche Personalführung haben“, sagte Pinggera. Er sei schon seit 5 Jahren Personalreferent. Diese seine Richtigstellung erachte er für angebracht, „auch zum Schutz des Generalsekretärs Georg ­Sagmeister.“ Tassiello nahm die Äußerungen nicht zurück, im Gegenteil: „Mir wurden Worte wie Mobbing und dergleichen zugetragen.“ Sie habe bei einem Rundgang als Rätin in Büros im Rathaus von Unzufriedenheit und „bestimmten Sachen“ gehört. Pinggera meinte, dass es durchaus normal sei, dass von ca. 70 Mitarbeitern nicht alle immer mit allem zufrieden seien, doch Worte wie Mobbing oder Ungerechtigkeit seien völlig fehl am Platz und entsprächen keineswegs der Wirklichkeit. Auch von externer Seite sei es nie zu Beanstandungen gekommen, und zwar weder seitens von Arbeitsmedizinern noch seitens anderer externer Beauftragter. Cosimo Serafino Bonino, der PD-Ratskollege von Tassiello, regte an, die Sache auszudiskutieren und einen Schlussstrich zu ziehen. Dazu kam es vorerst allerdings nicht. Sepp
Josef Laner
Josef Laner
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