Die neue Freizeitanlage von oben.
Für den Skatepark gab es bereits viele positive Rückmeldungen.
Im Bild (v.l.): Johannes Waldner, Hubert Gunsch, Marion Januth und Sylvia Pinggera

Tolle Freizeitanlage für die Jugend

Publiziert in 28 / 2020 - Erschienen am 25. August 2020

Mals - 10 Jahre nach der Eröffnung des Malser Jugendzentrums JUMA steht den Jugendlichen von Mals und Umgebung jetzt auf dem Platz hinter dem JUMA eine großzügige Freizeitanlage zur Verfügung. Zu den Herzstücken gehören ein Skatepark und ein eingezäunter Bolzplatz. Aber auch eine Grünfläche mit Hängematten wurde errichtet, ein Brunnen, ein Grill aus Beton, ein keiner Boulder-Turm, ein Tischtennistisch, eine Slackline und Basketballkörbe. „Wir haben von Anfang an Wert darauf gelegt, die Jugendlichen selbst in die Planung miteinzubinden“, sagte die Jugendreferentin Marion Januth bei einer Besichtigung der Anlage. So haben die Fachleute des Büros „freilich landschaftsarchitekten“ (Meran) die Anlage zusammen mit den Jugendlichen des JUMA geplant. Die Gestaltung des Skateparks erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Verein „YAMAMA Crew“, dem Skate-Begeisterte aus dem Obervinschgau angehören. Der Großteil der Skatepark-Elemente wurde am bisherigen Standort beim Bahnhof abgebaut und auf der neuen Anlage aufgestellt. „Ein Element kam neu dazu“ freut sich Hubert Gunsch im Namen von „YAMAMA Crew“. Es habe bereits viele positive Rückmeldungen für den neuen Skateplatz gegeben. Die Freizeitanlage findet nicht nur bei den Besuchern des JUMA viel Zuspruch, sondern auch bei Jugendlichen aus anderen Gemeinden. „Besonders während der derzeitigen Corona-Zeit ist es wichtig, dass es derartige Angebote für junge Menschen gibt,“ stimmten Marion Januth sowie Sylvia Pinggera und Johannes Waldner von der Mobilen Jugendarbeit überein. Dass die Jugendlichen durchaus bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, haben sie mit der Entscheidung bewiesen, die für den 22. August geplante Eröffnungsfeier aufgrund der Covid-19-Situation abzusagen bzw. zu verschieben. Mit einer arg eingeschränkten Eröffnung wollten sie sich nicht zufrieden geben, „denn diese tolle Anlage verdient sich mehr“, so der Grundtenor. Gekostet hat die Anlage 286.000 Euro. Das Landesamt für Jugendförderung steuerte zweimal jeweils 60.000 Euro bei, den Rest übernahm die Gemeinde. Fachgerecht ausgeführt wurden die Arbeiten von der Firma Hofer Tiefbau aus Prad als Generalunternehmen. Detail am Rande: die Anlage, die auch über eine Beleuchtung verfügt, ist täglich bis 23.30 Uhr geöffnet. Während der Öffnungszeiten des JUMA können die dortigen Toiletten benutzt werden. Außerdem darf in der Küche im JUMA gekocht werden. 

Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

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