Bei den kurzen Ansprachen im Freien mit u.a. (v.l.) Johann Thurner, Andreas Tappeiner, dahinter Gemeindereferentin Verena Tröger, Ilse Tschenett (Lehrerin), Georg Lechner und daneben Ronald Patscheider.

Tschenglser Schulkinder freuen sich

Publiziert in 32-33 / 2020 - Erschienen am 24. September 2020

Tschengls - Kurz vor Unterrichtsbeginn am 7. September konnte die energetische Sanierung der Grundschule in Tschengls abgeschlossen werden, besonders zur Freude der 26 Schüler*innen, der sechs Lehrerinnen, die dort in Voll- bzw. Teilzeit arbeiten, und der gesamten Dorfbevölkerung. Am 12. September wurde schlicht gefeiert. Der zuständige Gemeindereferent Johann Thurner begrüßte die Anwesenden. Bürgermeister Andreas Tappeiner berichtete, dass die Sanierung dank eines EFRE- Südtirol-Projektes (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) mit 80 Prozent Finanzierungshilfe zustande kommen konnte. Bereits im Juni 2017 war eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben worden. Im September desselben Jahres wurde das Gesuch eingereicht. Der Kostenvoranschlag lag damals bei 560.000 Euro. Aufgrund weiterer erforderlicher Baumaßnahmen erhöhten sich die Kosten auf ca. 950.000 Euro: so wurde z.B. die Ölheizung durch einen Pelletofen ausgetauscht. Auch wurde die Akustik merklich verbessert. „Finanziert wurde das Vorhaben vom Land, dem Staat, der EU und mit Eigenmitteln der Gemeinde“, führte Gemeindesekretär Georg Lechner aus. Die erste Ausschreibung war leer ausgegangen. Im Herbst 2019 wurde das Projekt erneut ausgeschrieben. Als Gewinner ging das Ingenieurbüro Patscheider & Partner mit Hauptsitz in Mals hervor. Der geschäftsführende Gesellschafter Ronald Patscheider und einige Mitarbeiter sowie Vertreter der Baufirmen, alle einheimisch, waren bei der Feier ebenfalls anwesend und führten durch das Gebäude mit den Vertretern der Gemeinde und den Lehrerinnen. Trotz der Zwangspause im Frühjahr 2020 wegen des Covid-19-Virus konnten die Bauarbeiten rechtzeitig abgeschlossen werden. Die Grundschule in Tschengls wurde übrigens 1973 neu gebaut. In den 1990er Jahren wurde sie erstmals saniert. Nun wurde das Gebäude als Klimahaus „B“ eingestuft, vorher galt es als Klimhaus „G“.  Ein Umtrunk im angrenzenden Kultursaal rundete die Feier ab.

Daniela di Pilla
Daniela di Pilla
Vinschger Sonderausgabe

Diese Seite verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Lesen Sie unsere Cookie-Richtlinien für weitere Informationen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden.