Im Bild (v.l.): Peter Silbernagl, Monika Wielander Habicher, Monika Holzner Wunderer, Hans-Christoph von Hohenbühel und Martin Trafoier.

Lust auf Kultur? Aber SICHER!

Publiziert in 34 / 2020 - Erschienen am 6. Oktober 2020

Schlanders - Mit gleich sechs kulturellen Höhepunkten wartet das Südtiroler Kulturinstitut in der Spielzeit 2020/21 im Kulturhaus in Schlanders auf. Das Motto der neuen Spielzeit lautet „Kampfgeist“. Im Mittelpunkt der Theatergastspiele und musikalisch umrahmten Lesungen steht nämlich der Mensch, der für seine Leidenschaften und Werte kämpft. „Kämpferisch“ dem Coronavirus gegenüber zeigen sich aber auch das Südtiroler Kulturinstitut selbst sowie der Verwaltungsrat des Kulturhauses „Karl Schönherr“ und die Gemeinde Schlanders. „Wir sind imstande, unser Programm unter der Einhaltung der Covid-19-Sicherheitsvorgaben wie geplant durchzuführen“, freuten sich der Vorsitzende und der Direktor des Südtiroler Kulturinstituts, Hans-Christoph von Hohenbühel und Peter Silbernagl, am 18. September bei einer Aussprache in der Redaktion der Bezirkszeitung der Vinschger. „Die Abonnenten und deren Plätze werden geschützt“, so von Hohenbühel. Der Großteil der Abonnenten habe zugesagt, die Vorführungen mit Maske besuchen zu wollen und dabei auch Stuhl an Stuhl zu sitzen, ohne jeweils einen Platz frei zu lassen. „Lust auf Kultur? Aber SICHER!“ heißt es auch auf der Verpackung der Schutzmasken, die das Kulturinstitut allen Abonnenten kostenlos zur Verfügung stellt. Nicht-Abonnenten können die Masken an der Abendkasse zum Selbstkostenpreis erwerben. Die Mund-Nasen-Schutzmasken sind aus Stoff angefertigt. Sie bieten einen guten Tragekomfort und denselben Schutz wie eine chirurgische Maske. Dass der Spielort Schlanders und Hand in Hand damit der ganze Vinschgau für das Südtiroler Kulturinstitut schon seit Jahren einen Programmschwerpunkt bildet, zeigt schon ein Blick auf die in der Spielzeit 2020/21 geplanten Aufführungen. Zum Auftakt führt das Schauspiel Leipzig am 27. Oktober Yasmina Rezas Erfolgsstück „Der Gott des Gemetzels“ auf. Am 10. November steht „Martenstein liest & Clementi singt“ auf dem Programm, am 19. Jänner ist das St. Pauli Theater (Hamburg) mit Florian Zellers „Der Sohn“ zu Gast, am 1. März bringt die Bühne Cipolla Heinrich von Kleists „Michael Kohlhaas“ auf die Bühne, am 24. März folgt Chris Pichlers „Romy Schneider – Zwei Gesichter einer Frau“ und am 28. April werden Corinna Harfouch (Schauspielerin) und Hideyo Harada (Pianistin) zum Abend „Eros, Weisheit, Unvernunft – W. A. Mozart in Musik, Wort und Szene“ erwartet (zur Spielzeit im Detail siehe auch der Vinschger Nr. 31/2020). Die Kulturhauspräsidentin Monika Holzner Wunderer und die Kulturreferentin Monika Wielander Habicher stimmten darin überein, dass es ohne die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Kulturinstitut nicht möglich wäre, derart hochkarätige Theater-Gastspiele und musikalische Aufführungen in Schlanders anzubieten. Nicht mehr wegzudenken ist laut Martin Trafoier, Mitglied des Verwaltungsrates des Kulturinstituts, auch der kostenlose Shuttle-Bus von Reschen nach Schlanders, für den man sich beim Tourismusbüro Mals (Tel. 0473 831190) anmelden kann. Unterstützt wird die neue Spielzeit von der Landesregierung, der Stiftung Südtiroler Sparkasse, vielen privaten Sponsoren und der „Unternehmerinitiative Wirtschaft & Kultur – Schlanders“. Der Einzelkartenverkauf ist am 28. September angelaufen (Büro des Südtiroler Kulturinstituts unter Tel. 0471 313800 oder per E-Mail: info@kulturinstitut.org). Weitere Informationen gibt es im Internet (www.kulturinstitut.org).

Josef Laner
Josef Laner

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