Neue Kassenautomaten gehen in Betrieb

Der Südtiroler Sanitätsbetrieb schafft neue Möglichkeiten, um einzelne Schritte im Behandlungsweg der Patientinnen und Patienten einfacher und schneller zu gestalten. Dazu werden in den Krankenhäusern und Gesundheitssprengeln neue multifunktionale Kassenautomaten installiert.

- Nach einer Pilotphase im Krankenhaus Bozen geht das Projekt diese Woche offiziell in die operative Phase über.
Die neuen Selbstbedienungsterminals ermöglichen es den Bürgerinnen und Bürgern, verschiedene Verwaltungsschritte selbstständig durchzuführen. Die Benutzeroberfläche ist in deutscher und italienischer Sprache verfügbar. Bei Bedarf erhalten die Bürgerinnen und Bürger Unterstützung durch Mitarbeitende vor Ort, insbesondere während der Einführungsphase. 
Neben der Bezahlung des Tickets und der anschließenden Anmeldung zur gebuchten Gesundheitsleistung erhalten die Patientinnen und Patienten einen Ausdruck mit dem Hinweis auf den zuständigen Wartebereich. Diese Information erleichtert insbesondere in größeren Krankenhäusern die Orientierung und hilft dabei, den richtigen Ambulatoriumsbereich rasch und unkompliziert zu erreichen. Gleichzeitig trägt sie zu einer effizienteren Organisation der Patientenwege innerhalb der Krankenhäuser bei.
Über die automatischen Kassen können außerdem noch offene Tickets für bereits erbrachte Leistungen in allen Einrichtungen des Südtiroler Sanitätsbetriebs bezahlt werden, beispielsweise für Laborleistungen oder Privatvisiten. Die Patientinnen und Patienten sehen dort übersichtlich alle unbezahlten Rechnungen der letzten 365 Tage und können diese direkt mittels Bankomat- oder Kreditkarte begleichen. 
In Kürze wird es zudem möglich sein, direkt am Terminal neue Termine zu buchen. 
Den Auftakt macht der Gesundheitsbezirk Bozen, der als erster vollständig mit den neuen Geräten ausgestattet wird. In dieser Phase werden zehn Kassenautomaten im Krankenhaus Bozen in der Nähe der Eingänge installiert. Anschließend folgen die Installationen in den Gesundheitssprengeln Loew-Cadonna, Don Bosco, Europa-Neustift, Eppan, Neumarkt und Leifers. 
Anfang Oktober macht der Gesundheitsbezirk Meran weiter, wo drei Automaten im Krankenhaus Meran sowie ein weiteres Gerät im Krankenhaus Schlanders eingesetzt werden. Anschließend wird das Projekt auf die Gesundheitsbezirke Brixen und Bruneck ausgeweitet und damit ist die landesweite Umsetzung abgeschlossen. 
Die Einführung der neuen Kassenautomaten trägt zu einer effizienteren Organisation der Verwaltungsabläufe bei. Allein im Krankenhaus Bozen werden täglich mehr als 1.800 Ticketzahlungen abgewickelt. Die neue Technologie entlastet die Mitarbeitenden an den Kassenschaltern und bietet den Bürgerinnen und Bürgern gleichzeitig eine praktische und schnelle Möglichkeit, die notwendigen Verwaltungsschritte vor dem Zugang zu den Gesundheitsleistungen selbstständig zu erledigen. 
Landesrat Dr. Hubert Messner betont: „Die Digitalisierung ist längst auch im Gesundheitswesen gelebte Realität. Wir müssen mit der technologischen Entwicklung Schritt halten, um den Bürgerinnen und Bürgern immer zugänglichere und stärker an ihren Bedürfnissen orientierte Dienstleistungen anzubieten. Die neuen Kassenautomaten stellen einen weiteren wichtigen Schritt zur Modernisierung unseres Gesundheitswesens und zur Verbesserung des Service für Patientinnen und Patienten dar.“
Auch Verwaltungsdirektor Dr. Luca Armanaschi unterstreicht: „Die neuen Kassenautomaten sind Teil eines umfassenderen Programms, mit dem wir die Zahlungsmöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger vereinfachen und erweitern wollen. Sie ergänzen die bestehenden Kassenschalter und bieten einen einfachen und benutzerfreundlichen Zugang zu den Verwaltungsdiensten sowie eine wertvolle Orientierungshilfe innerhalb unserer Einrichtungen. Gleichzeitig ermöglichen sie uns, interne Abläufe weiter zu optimieren. Der nächste Schritt wird sein, die Bezahlung bereits im Zuge der Terminbuchung zu ermöglichen. Mein besonderer Dank gilt Koordinator Dino Zuliani, welcher für das Projekt betriebsweit zuständig ist, und Amtsdirektorin Dr.in Martina Vieider, die die Inbetriebnahme des Projektes im Gesundheitsbezirk Bozen mit Professionalität begleitet hat.“

Sabes/SF

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