Die Vereinsmeister 2026 mit (v.l.) Jan Gurschler (1., Kat. Under 1699 Elo), Markus Ilmer (1. Over 1700 Elo), Thomas Gurschler (2. Over), Sektionsleiter Toni Christanell, Andre Christanell (U 2.), Hermann Nischler (U 3.) und Alexander Seppi (3. Over).

Blitzschach zum Auftakt – Genuss zum Ausklang

Publiziert in 9 / 2026 - Erschienen am 5. Mai 2026

Naturns - Das Gasthaus Falkenstein am Naturnser Sonnenberg ist mehrfach umgebaut und erweitert worden, nur das Jagerstübele ist gleich geblieben. Nicht gleich geblieben ist die Teilnehmerzahl der Naturnser und Vinschgauer Schachspieler, der jüngeren und älteren, routinierten und ungeübten, die sich in der schnellsten Form des königlichen Spiels im „Blitzschach“ königlich unterhalten.  Dabei wird der Vereinsmeister gesucht. So nebenbei stellt man fest, dass die Teilnehmerzahl steigt. Das bedeutet, dass man im Jagerstübele zusammenrücken muss, um im Schatten der Jagdtrophäen das Beste an Einfällen und Tricks zu entwickeln. So weit, so gut. Nach Überraschungen beim Prämieren warten alle auf das Finale der Meisterschaft in Form eines üppigen „Vereinsmahles“. Dabei geht’s nicht mehr um Zugzwang, Siege, Remis oder Patt. Von Zeitüberschreitungen kann keine Rede mehr sein. Das von Sektionsleiter Toni Christanell und Kassier Manfred Tappeiner tadellos organisierte und in der Falkensteiner-Küche meisterhaft gebastelte Menü würde in der Schachsprache ungefähr so lauten: Zur Eröffnung gibt es Frittatten- bzw. Milzschnittensuppe. Zum Salat werden die letzten Figuren in Stellung gebracht. Es folgt das Mittelspiel mit Kalbshaxe oder Hirschbraten, Spatzlen, Karotten, Blaukraut, Reis, Knödel. Das Endspiel mit Mohnstrudel, Apfelstrudel und Krapfen ist dann noch ein letztes Aufbäumen, wozu die Flüssigkeitszufuhr deutlich hochgefahren wird.

Günther Schöpf
Günther Schöpf

Diese Seite verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Lesen Sie unsere Cookie-Richtlinien für weitere Informationen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden.