Aktivposten auf Schnalser Seite Alexander Zambiasi (gelb-blau) im Laufduell gegen Marco Ceccarelli.
Auf Kortscher Seite mit den meisten Ballkontakten hatte Patrick Horrer (viola-weiß) einen harten Stand gegen den Torschützen Werner Gurschler.
Werner Gurschler und Christian Gruber (rechts) sorgten für den 1. Dreier für den ASV Schnals.

Jetzt sind sie aber da

Publiziert in 35 / 2019 - Erschienen am 15. Oktober 2019

Kortsch - 3. Amateurliga, 6. Spieltag, Samstag, 12.10.19 - Mit tatkräftiger Unterstützung einer ersatzgeschwächten Kortscher Mannschaft konnte der ASV Schnals kräftige Lebenszeichen aus dem Tabellenkeller geben. Mit 2:1 Toren umjubelten die Kicker aus dem „Otzi-Tal“ ihren ersten Dreier. Das Eigentor des Kortscher Verteidigers nach 20 Minuten scheint den ASV Schnals beflügelt zu haben. Dabei hatte die Heimmannschaft das Kunststück vollbracht, schon in der 1. Spielhälfte ein halbes Dutzend Chancen liegen zu lassen. Die 2. Hälfte begann, wie die 1. geendet hatte, mit Kortscher Feldüberlegenheit. Überlegt waren auch die Aktion von Max Weiss und sein herausgespieltes Tor zum Ausgleich in der 56. Minute. Man schöpfte Hoffnung auf Kortscher Seite, warf alles nach vorn und unterschätzte die Wechseltaktik von Trainer Christian Gruber. Nach und nach hatte der seine Offensivabteilung verstärkt. Der eingewechselte Werner Gurschler machte sich in der 73. Minute einen groben Schnitzer der Verteidigung zunutze und Schlussmann Tomasz Peer im Tor der Kortscher war chancenlos. Schnals gab sich abgebrüht und Schiedsrichter Fanco Bindi musste mehrfach Gelb ziehen wegen Verzögerung. Auf Seiten der Heimmannschaft wurde es hektisch; es drohte eine Niederlage. Die Folge war eine gelb-rote Aktion und der Platzverweis eines Kortscher Spielers in der 85. Minute.

Günther Schöpf
Günther Schöpf
Vinschger Sonderausgabe

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