Felix Pirhofer konnte sich nur freuen
Francesca Fontanive, Lara Wielander, Christa Gruber und Miriam Waldboth (v.l.) auf der Dora Baltea.

Rafting-Europa Cup: Medaillenjagd im Aostatal 

Publiziert in 13 / 2022 - Erschienen am 19. Juli 2022

Tarsch/Aosta - So schnell dürften Francesca Fontanive aus dem Veltlin, Lara Wielander aus Schlanders, Christa Gruber aus Ulten und Miriam Waldboth aus Tarsch die 1.250 Seelen-Gemeinde Villeneuve in Aosta nicht vergessen. Sie war bildlich gesprochen vom 6. bis 9. Juli ein „goldenes Pflaster“ für die „Rafting Girls“ des DRD4-Vereins. Trainer Felix Pirhofer war angenehm überrascht über den Tiroler-Veltliner Kampfgeist auf den Wassern der Dora Baltea. Immerhin waren Athleten und Athletinnen aus neun Nationen am Start. Nach der Akklimatisierung am Mittwoch, 6. starteten die vier U19-Athletinnen in der Disziplin Sprint, bestehend aus einem Wildwasserabschnitt zwischen 200 und 600 Meter, der schnellstmöglich zurückgelegt werden musste. Schnelligkeit über 350 Meter entschied auch die Disziplin RX zugunsten von DRD4. Je zwei Boote duellierten sich; der Verlierer schied aus. Weniger Schnelligkeit, dafür Ausdauer und Taktik waren beim Marathon (zwischen 30 und 70 Minuten) gefragt. DRD4 war breit aufgestellt und holte sich auch diese 3. Goldmedaille. Als feststand, dass die Mädchen aus „Sudtirolo“ auch in der technisch anspruchsvollsten Disziplin, dem Slalom, triumphiert hatten, war als 5. Goldmedaille der Sieg in der Gesamtwertung auch noch gesichert. Da alle vier Mädchen in einem Mix-Boot mitfahren konnten, waren sie auch an weiteren Medaillen beteiligt. Die Reise ins Aostatal war ein Volltreffer.

Günther Schöpf
Günther Schöpf

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