Veit Angerer (links) prämierte die erfolgreichen Nachwuchssportler/innen.
Gerda Weißensteiner (vorne) überbrachte Grußworte. Dahinter die Teilnehmenden der Podiumsdiskussion mit (v.l.) Moderatorin Anna Sagmeister, Jasmin Coratti, Verena Hofer, Klaus Kofler, Yanick Gunsch und Moderator David Schnitzer.
Ein Teil der Schulband (v.l.): Leiter Christian Greis, Mara Oberdörfer, Miriam Hauser, Anna Moretti und Sophie Lingg.

Sport und Bildung verbinden

Sportoberschule Mals blickt auf emotionale und intensive Saison zurück.

Publiziert in 11 / 2026 - Erschienen am 10. Juni 2026

Mals - Sport und schulische Bildung erfolgreich kombinieren, das hat sich die Sportoberschule in Mals auf ihre Fahnen geschrieben. Dass dies einmal mehr gelungen ist, wurde bei der Jahresabschlussfeier am Freitag, 5. Juni, deutlich. Dabei wurde vor allem auf das vergangene Schuljahr zurückgeblickt. Die jungen Athletinnen und Athleten der Schule wussten in den verschiedenen Wintersportdisziplinen national und international zu überzeugen –
vom Ski Alpin über Skicross, Snowboard, Biathlon und Langlauf bis hin zum Rodeln auf Kunst- und Naturbahn. „Es war eine intensive, spannende und emotionale Saison“, unterstrich Veit Angerer, der sportliche Leiter der Schule. Ein besonderer Höhepunkt seien die Olympischen Spiele gewesen. „Gemeinsam durften wir in Antholz die Spiele hautnah miterleben, das war sehr emotional“, erklärte Angerer. Rund 180 Schüler/innen waren bei den Biathlon-Wettkämpfen vor Ort live dabei. Einige Athleten agierten sogar als Vorläufer/innen. Der Verantwortliche der Sportoberschule, Markus Klotz, zitierte Albert Einstein: „Das Leben ist wie Fahrradfahren, um das Gleichgewicht zu halten, muss man in Bewegung bleiben.“ Dies beschreibe die Sportoberschule deutlich. Neben der körperlichen Bewegung sei die geistige Bewegung für das Gleichgewicht sehr wichtig. Werner Oberthaler, der Direktor des Oberschulzentrums Mals, bedankte sich bei seinem Führungsteam um Angerer und Klotz sowie bei allen Mitarbeitenden und insbesondere auch bei den Eltern. „Die Eltern sind immer Teil des Erfolgs. Ohne sie ginge es nicht. Danke für die Zusammenarbeit“, so Oberthaler.

Über Ernährung und Höchstleistungen

Daniel Neunhäuserer, Primar des landesweiten Dienstes für Sportmedizin, referierte über das Thema Prävention und Ernährung im Leistungssport. Am Podium diskutierten ehemalige Absolventinnen und Absolventen der Schule: die Langtauferer Snowboarderin Jasmin Coratti, der Matscher Skicrosser Yanick Gunsch, der Kastelbeller Kunstbahnrodeltrainer Klaus Kofler und die Feldthurnerin Verena Hofer (Olympia-Bronze mit dem Kunstrodelteam) sprachen über sportliche Höchstleistungen, wie die – vor allem aus Rodelsicht – erfolgreichen Olympischen Winterspiele. Während Coratti bei Olympia dabei war, erfüllte sich dieser Traum von Gunsch nicht. Der 29-Jährige aus Matsch, der 2025 sensationell WM-Bronze holte, beendete daraufhin in der heurigen Saison seine Karriere. Die Rodel-Olympiasiegerin von 1994, Gerda Weißensteiner, überbrachte abschließende Grußworte und ihre Glückwünsche an die Schüler/innen.

Michael Andres
Michael Andres
Vinschger Sonderausgabe

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